Haben Sie “so etwas” schon erlebt?

Ein Trading Economics Beispiel das aufzeigen soll was geschehen kann, wenn man ein BHH (Buy, Hold and Hope, zu Deutsch: (KHH) Kaufen, Halten und Hoffen) Investor ist.

Sie haben in eine Aktie investiert, die Ihnen mit Pauken und Trompeten angepriesen worden ist.

Die Aktie haben Sie, sagen wir, bei 120 gekauft.

Nach dem Kauf hat der Aktienkurs ein „bisschen" nach unten korrigiert.

Kurs bei 108.

Ihnen ist empfohlen worden „nachzukaufen“, weil der Kurs „gĂŒnstig“ ist fĂŒr einen Nachkauf und Sie dann die „Chance" haben, das Verlorene schnell wieder gutzumachen.

Neuer Kauf bei 108.

Der Kurs hat nochmals nachgegeben.

Aktie steht jetzt bei 92.

Plötzlich kommen bei Ihnen Zweifel auf, ob das eine gute Entscheidung war, diese Aktie zu kaufen.

Der Kurs hat sich erholt.

Aktie steht bei 101.

Ihnen wird nochmals empfohlen nachzukaufen, damit man nicht nur die momentanen Verluste wettmacht, sondern darĂŒber hinaus, wenn der Kurs wieder bei 120 steht, zusĂ€tzlich auch einen Gewinn zu Buche stehen hat.

Bei Ihnen stellt sich ein BHH (Buy, Hold and Hope, zu Deutsch: Kaufen, Halten und Hoffen) ein.

O. K., Sie kaufen noch einmal nach.

Neukauf bei 101.

Der Kurs gibt wieder nach ...

Aktie steht bei 88.

Jetzt stehen bei Ihnen schon gewaltige Verluste zu Buche.

Bei Fragen, warum das geschehen konnte ...

... bekommen Sie Expertenkommentare zur Antwort, die in diversen Nachrichtendiensten und Magazinen verlauten lassen:

„... ja, weil dieses und jenes Unvorhergesehene eingetreten ist ...“,“ ... die Regierung das und jenes getan hat...“, „... das konnte man nicht voraussehen ...“ usw. usf.

Auch Sie bekommen eine Wut auf diese und jene, vielleicht schimpfen Sie sogar!

Denken Sie bitte an „Kaufen, Halten und Hoffen“, denn das macht sich jetzt in Ihrem Denken immer breiter.

Kurs bei 72 ...

Jetzt kommt bei Ihnen der liebe Gott ins Spiel: „Lieber Gott, wenn Du den Kurs wieder hochgehen lĂ€sst, dann bete ich ab heute jeden Tag.“

Plötzlich hört man in den Medien ĂŒber Tage hinweg von einem Allzeittief, eine Bereinigung hat stattgefunden, Gewinnmitnahmen wurden getĂ€tigt, eine extreme Korrektur, Bodenbildung, Dreiecke, und Charts werden in den Medien und diversen Magazinen gezeigt, mit Linien, Diagrammen, Punkten, Wellen, TĂ€lern und Spitzen, farblich gestaltet wie am Obst- und GemĂŒsemarkt.

Das ist eigentlich die beste Gelegenheit um nachzukaufen, aus allen ExpertenmĂŒndern wie im Kirchenchor ein viel zitierter Spruch: „Wenn die Kanonen donnern, soll man kaufen".

Von „Greife nicht in ein fallendes Messer" hören Sie nichts.

Ja, Sie kaufen nochmals nach.

Neukauf bei 72.

Nicht mehr so viel, weil Ihr Erspartes oder gar geliehenes Geld auf Ihrem Bankkonto sich langsam erschöpft.

Das „Kaufen, Halten und Hoffen“ hat sich jetzt Ihrem ganzen Körper breitgemacht, auch die Nerven sind jetzt ins Spiel gekommen.

Kurs steht bei 50.

In dieser Situation bekommen Sie meistens einen neuen Wertpapierberater. Aber das war nicht nötig, denn Sie haben sich selbst schlaugemacht und einen gefunden, der etwas von Analyse versteht.

Sie sind am Verzweifeln, aber „WIR sind stark und klug“ hören Sie von Ihrem neuen Wertpapierberater.

Also auf geht‘s in die nĂ€chste Runde, ein neuer Besen kehrt gut, neues Konzept, auch in den Medien hat sogar der Finanzminister Durchhalteparolen ausgegeben, also komm schon Mensch, auf geht‘s.

Die Experten haben etwas gefunden!

Ja, sie haben was gefunden, etwas sehr Negatives, das sie natĂŒrlich vorher nicht wissen konnten, und was noch schlimmer ist, der Halbjahresbericht, ja der Halbjahresbericht wurde ausgiebig analysiert, leider ist dieser nicht gut, aber es kann ja nur besser werden ...

Und das genau bei der Aktie, die Sie persönlich besitzen, damit meine ich IHRE Aktie, und schon endlos nachgekauft haben, oh je, oh je ... das tut so weh.

Kurs steht bei 62.

SelbstverstĂ€ndlich denken Sie ans Nachkaufen und Sie werden nochmals nachkaufen und Sie kaufen nochmals nach, „SIE HABEN JA ETWAS ZU VERLIEREN“ und weil es doch so viele kluge Experten empfehlen, inklusive Ihres neuen Beraters, der ein sogenanntes „Worst Case Szenario“ mit Ihnen ausgearbeitet hat.

Denn jetzt geht doch der Kurs nach oben, eindeutig, das sieht man doch, dieser Preisausbruch nach oben und dieser und jener Indikator zeigen es doch eindeutig an, ist doch alte Schule, jetzt aber schnell, verpassen Sie nicht diese Chance.

Neuer Nachkauf bei 62.

Wir sind guter HOFFNUNG, den seit 391 Tagen hĂ€lt dieser Einbruch schon an, jetzt ist er Gott sei Dank zu Ende, „wir mĂŒssen die Verluste auffangen“ hören Sie jetzt (meiner Meinung nach ist das auch so ein „Ding“, das Verluste auffangen ...).

Das „Kaufen, Halten und Hoffen“ hat Ihre ganze Person in Besitz genommen. Das kann man ungefĂ€hr so vergleichen, als wenn Sie mit einem Eimer Wasser Ihr lichterloh brennendes Haus löschen wollen und zusĂ€tzlich auf Regen hoffen.

Und das scharfe Messer fÀllt und fÀllt, Blut tropft von seinen Klingen.

Kurs steht bei 40.

Jetzt sind Sie in einer Situation, wo Sie nicht mehr logisch denken können, der Rubikon ist ĂŒberschritten.

Sie sind noch nie in einer solchen Situation gewesen, Sie wissen nicht, wie Sie reagieren sollen oder mĂŒssen, da sie ja einer extremen  Stresssituation ausgesetzt sind, vielleicht sogar unter Existenzstress stehen, wie ein Betrunkener suchen Sie insgeheim nach Hilfe.

Aber niemand ist da!

Ja, wo sind die denn alle?

Das ist das Stadium, wo das Schweigen im Walde beginnt.

Sie denken nicht mehr logisch, ĂŒber Tage, Wochen, Monate zieht sich das schon hin, permanent unter Stress, auch wenn Sie Ihn zu verdrĂ€ngen versuchen.

Das Wort „Nachkauf“ ist jetzt ein absolutes Modewort geworden, ein Muss, die sogenannten Experten wechseln die TV-StĂŒhle wie andere die UnterwĂ€sche, immer neue Gesichter tauchen auf.

Ich nenne sie GlĂŒcksritter. Denn wenn sie Ihnen nach dem Motto „Eine (Empfehlung) kommt durch“ ĂŒber die Medien zufĂ€llig zum richtigen Zeitpunkt (und das kann Jahre dauern) einen „Nachkauf“ empfehlen, zum wievielten Male auch immer, dann haben sie die Anleger ja „gut beraten“, und zum Dank dĂŒrfen sie dann ein Buch schreiben. Von den vielen anderen Empfehlungen, die sie bei weit höheren Kursen abgegeben haben, hören Sie natĂŒrlich nichts.

Kurs steht bei 17.

Jetzt ist Ihnen schon alles egal, ein gewisses GleichgĂŒltigkeitsgefĂŒhl stellt sich ein, Sie sitzen auf Riesenverlusten, aber Sie haben ja noch einen Notplan ausgearbeitet, der sagt, dass sie die Aktien ja halten können, sie werden schon wieder steigen, von Ihrem Wertpapierberater haben Sie noch nichts gehört, klar, denn er kennt ja Ihren Kontostand, da gibt es nichts mehr, womit man einen „Nachkauf“ finanzieren kann.

Auch in der Medienlandschaft tauchen plötzlich sehr bekannte Experten auf, die ihren qualifizierten Senf dazugeben, denn jetzt können sie ja nichts mehr falsch machen, der Kurs steht sehr, sehr tief, hören Sie, und man sollte jetzt wirklich NACHKAUFEN, eben das WUNDERMITTEL.

Da fragt man sich natĂŒrlich, wo sind die in den letzten Monate gewesen, wo Sie dringend einen guten, qualifizierten Ratschlag gebraucht hĂ€tten.

Die Empfehlung NACHKAUF allerdings  hÀngt Ihnen schon zum Hals raus, Sie denken, das ist ja uferlos.

Kurs steht bei 8,75.

Von Ihrer Hausbank haben Sie einen Anruf bekommen, dass da gewisse RĂŒckzahlungen anstehen, Sie machen einen Termin, wollen die Sache klĂ€ren, aber da gibt es nichts mehr zu klĂ€ren.

Es gibt nur eine Möglichkeit, Ihren Kreditrahmen zu „befriedigen“, nĂ€mlich die Aktien zu verkaufen, die Sie bei 8,75 halten, es ist Ihnen ja sowieso schon alles egal, also tun Sie es.

Was fĂŒr ein Zufall, die verkauften Aktien ergeben eine Summe, die ein bisschen höher ist als Ihr Kreditrahmen.

900 Tage sind seit Ihrem Kauf vergangen, 900 qualvolle Tage, sie spĂŒren sogar eine Erleichterung.

Kurs steht bei 2,10.

Das erste Mal seit so langer Zeit fĂŒhlen Sie sich wieder gut, denn Sie haben fĂŒr Ihre verkaufte Aktie bei 8,75 bei Weitem mehr bekommen.

Das Messer ist am Boden gelandet ...

... oder nicht?

Springt es nicht noch auf und ab?

Denken Sie an NACHKAUF? Ja, jetzt nehme ich das selber in die Hand, aber Sie können ja nicht, denn Ihr Bankkonto ist nach allen Strapazen der Vergangenheit erschöpft, aber 21.000,- Euro können Sie noch irgendwie organisieren, also los, 10.000 StĂŒck gekauft, auch Ihr Wertpapierberater findet das gut nach allem, was Sie durchgemacht haben.

Kurs steht bei 1,05.

Ups ... das war wohl wieder nichts,  50 % Verlust, Sie haben nur mehr 10.050 Euro.

Durchalteparolen sind jetzt wieder angebracht, auch „gewisse“ Leute sagen das in den Medien und Magazinen.

Kurs steht bei 0,35.

Jetzt ist tatsÀchlich das Messer am Boden gelandet, ein bisschen bewegt es sich noch, ein leichtes AufbÀumen noch nach diesem hohen Fall, aber jetzt liegt es still am Boden.

Sie heben es auf und betrachten es das erste Mal intensiv, ein sehr schönes Messer, mit sehr langen scharfen Klingen auf beiden Seiten, wie schön blitzt es in der Sonne ...

Autsch ... jetzt haben Sie sich geschnitten, Sie fĂŒhlen den körperlichen Schmerz, als ob Sie nicht schon genug andere Schmerzen hĂ€tten ...

Kennen Sie das?

Haben Sie so etwas schon persönlich erlebt?

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Bevor Sie Aktien kaufen

 

Alexander Firstbrain
Autor und Investor
Trading Economics

 

 

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