Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Ihre Konten NICHT eröffnen sollen, Sie setzen dadurch Ihr Erspartes einer langsamen Vernichtung aus!

Entschuldigen Sie bitte, dass wir von Trading Economics Sie in Ihrer glorreichen Investmentkarriere unterbrechen, um eine öffentliche Bekanntmachung zu verlautbaren: Jegliches Geld, das Sie im nächsten Monat, in den nächsten fünf Monaten oder fünf Jahren benötigen, gehört nicht am Aktienmarkt investiert, wenn Sie Ihre Aktien nicht gegen Kursverluste absichern.

Lesen Sie diesen Satz bitte noch einmal. Es ist der Schlüssel zur Vermeidung von Kopf- und Herzschmerzen und der Abhängigkeit von Medikamenten gegen Magengeschwüre.

Haben Sie das verstanden? Dann können Sie weiter lesen. Für diejenigen, die Fußnoten lieben, hat Trading Economics hier eine eingefügt:

„Der allerletzte Platz für Ihre kurzfristigen Anlagen ist dort, wo das Risiko besteht, dass diese weniger wert sind, wenn Sie das Geld am nötigsten brauchen. Damit ist der Aktienmarkt (wenn man nur Aktien ohne Absicherung handelt) außen vor, der  - wie man an jedem Chart sehen kann – einem ständigen Auf und Ab unterworfen ist. Das heißt nicht, dass wir hier bei Trading Economics Sie vom Aktienmarkt abschrecken wollen.

Über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren verwandelt sich die nervöse Linie eines Charts in eine schöne Aufwärtsbewegung. Der Schlüssel zum Erfolg ist Zeit – sie gibt Ihrem Geld die Chance, unbeschadet die Achterbahnfahrt des Aktienmarktes zu überstehen, um dann die Belohnungen einer langen Investmentphase zu ernten.

Nachdem wir diese Unklarheiten aus dem Weg geräumt haben, sind wir bereit, einen richtigen Platz für Ihre Ersparnisse zu finden, und empfehlen Ihnen eine Strategie, wie Sie Ihre langfristigen finanziellen Ziele erreichen können.

Die besten Wege, wie Sie Ihre mittel- und langfristigen Ersparnisse anlegen
Es gibt ein weites Feld, auf dem Sie sich betätigen können, um Geld anzulegen, und Sie sollten dies möglichst bald tun. Dazu gehören ein normales Gehaltskonto, Sparbücher mit hohen Zinsen, Tagesgeldkonten, Staatspapiere, Rentenzertifikate von Banken und verschiedene festverzinsliche Wertpapiere mit allen Laufzeiten. Diese Anlageformen sind alle sehr sicher: Sie bringen keine überproportionalen Renditen (manche gleichen nicht einmal die Inflation aus), aber sie garantieren, dass Ihr Geld da ist, wenn Sie es brauchen.

Denken Sie daran, dass nicht jede Anlageform all Ihre kurzfristigen Ansprüche auf einmal befriedigen muss. Zum Beispiel ist Geld, mit dem Sie Ihr Haus in ein paar Jahren abbezahlen wollen, prädestiniert für mittelfristige, sichere Anleihen.

Das Geld für das Sommercamp Ihres Juniors ist besser in Tagesgeldkonten und/oder Festgeldkonten angelegt.

Kurz bis mittelfristige Anlagen im Vergleich:
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Der Rechner liefert die individuell besten Girokonten. Die Datenbank enthält auch Kontoführungsgebühren, Entgelte für Kreditkarten sowie Dispo- und Guthabenzinsen.

SPARBUCH:
Das Sparbuch ist eines der miesesten Produkte (vom Ertrag gesehen), das Ihnen Ihre Bank anbieten kann. Zinsen von oft weniger als ein Prozent gleichen nicht einmal die Inflationsrate aus.

Sichere Anlagen sind für Deutsche besonders wichtig. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Comdirect Bank hat ergeben, dass immer noch 55 Prozent der deutschen Bürger ein Sparbuch besitzen, obwohl Tages- und Festgeldkonten mehr Zinsen bringen.

Sehen Sie dazu auch den Artikel "Deutsche Sparer sind Helden im Geldvernichten".

Wir hier bei Trading Economics meinen: Lassen Sie die Finger weg vom Sparbuch. Sollte Ihnen aber trotzdem der Bankverkäufer zu diesem Produkt raten, dann ist es an der Zeit, spätestens hier ernsthaft über einen Bankenwechsel nachzudenken.

TAGESGELDKONTO:
Das Tagesgeldkonto ist moderner, flexibler und meist auch mit besseren Zinsen ausgestattet. Einschränkungen bei der Verfügbarkeit gibt es nicht, ebenso werden Tagesgeldkonten genauso wie Sparbücher kostenlos geführt und die meisten Anbieter verlangen keine Mindesteinlagesumme. Hier gibt es Zinsen von bis zu vier Prozent.

Die Zinsen werden quartalsweise oder jährlich gutgeschrieben. Somit ist das Tagesgeldkonto der ideale Parkplatz für Ihr Geld, sei es für die schnell verfügbare eiserne Reserve oder für Beträge, über deren Anlage Sie erst in ein paar Wochen oder Monaten entscheiden wollen.

Doch Trading Economics mahnt zur Vorsicht: Gerade Anbieter mit hohen Zinsen knüpfen diese häufig an Bedingungen, die das Konto letztlich wieder unattraktiv machen.

Tagesgeld-Vergleich-Die besten Zinsen-Offerten für flexible Sparer
Sichern Sie sich Top-Kondtionen für Tagesgeld und vergleichen Sie Angaben zu Gebühren, Anlagesummen und Einlagensicherung. Auch die Höhe der Abgeltungsteuer kann berechnet werden.

FESTGELDKONTEN:
mit einem Festgeldkonto entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anlagedauer, die meistens zwischen drei und mehreren Monaten oder sogar Jahren liegt. Auf Ihr Geld können Sie während dieser Frist nicht  zugreifen und am Ende müssen Sie aufpassen: In ihren Festgeldverträgen haben viele Banken die Klausel, dass sich Festgeld automatisch um den gleichen Zeitraum verlängert, wenn Sie nicht vor der Fälligkeit kündigen.

Festgelder machen in der Situation, in denen sich die Finanzmärkte derzeit befinden, fast gar keinen Sinn. Für Gelder, die auf ein Jahr festgelegt werden, ist der Zinssatz nur unwesentlich höher als die ohnehin schon mickrigen Zinsen auf Tagesgeldkonten.

Da gibt es aber trotz allem Oasen in der Zinswüste, denn in der Zinslandschaft herrscht nicht nur Dürre, es gibt einige Angebote, die weit über dem Marktdurchschnitt liegen.

Bei einigen Banken kann man  schon mal mit einer drei vor dem Komma rechnen, wenn Sie einmalig eine Summe für mindestens drei Jahre fest anlegen.

Wie lange soll ich mein Geld aus der Hand geben?

Wie schon erwähnt, in der jetzigen Situation der Finanzmärkte beschäftigt diese Frage alle Sparer gleichermaßen.

Klare Antwort: Die Bindung sollte nicht länger als drei Jahre dauern, denn längere Laufzeiten bringen momentan nicht mehr als 0,2 Prozentpunkte zusätzlich ein.

Noch ein wichtiger Punkt ist zu erwähnen: Wer sich festlegt, kassiert höhere Zinsen. Damit ist gemeint, dass deutliche Zinsunterschiede existieren, je nachdem ob eine Anlage vorzeitig kündbar ist oder nicht. Unkündbare Anlage bringen deutlich höhere Zinsen.

Momentan kann man für unkündbare Anlagen schon mal bis zu 3,4 Prozent pro Jahr erhalten, gegenüber von nur bis zu 2,3 Prozent für kündbare Anlagen.

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Der Rechner sucht die höchsten Zinsen für Festgeld für jede Laufzeit und Höhe des Anlagebetrages. Informationen zur Einlagensicherung runden das Angebot ab.

SPARKONTEN MIT STEIGENDEM ZINS:
Bei manchen Banken gibt es einen recht eleganten Kompromiss zwischen jederzeit verfügbarem Tagesgeld und den harten Festgeldern und Sparbriefen. Dieser nennt sich häufig "Zuwachssparen" oder "Wachstumssparen" und bietet bessere Zugriffsmöglichkeiten als der Sparbrief und höhere Zinsen als das Tagesgeld.

Die Laufzeiten solcher Verträge liegen, je nach Anbieter, zwischen drei und sieben Jahren. Alle Angebote haben eines gemeinsam: Sie sind mit einem Festzins ausgestattet, der Jahr für Jahr ansteigt. Für den Anleger ist das ein Anreiz, der Bank sein Geld so lange wie möglich zur Verfügung zu stellen.

RATENSPARPLÄNE:
Wen wundert"s - Ratensparpläne von Banken sind vor allem für das regelmäßige Sparen für längerfristige Anschaffungen geeignet. Hier sollten Sie die Angebote sehr genau vergleichen, denn Nebensächlichkeiten können unter Umständen handfeste Nachteile bringen.

Zum Beispiel bei den Modalitäten zur Monatsrate: Gut ist, wenn sie je nach Bedarf erhöht, reduziert oder auch mal für eine Zeit ausgesetzt werden kann, ohne dass Ihnen Nachteile entstehen. Das tun nicht alle Banken, manche sind nicht so flexibel.

Trading Economics Randnotiz:
Man sollte wissen, dass hinter den Fassaden großer Finanzinstitute keine Musterknaben sitzen.
(André Kostolany)

Der Bankverkäufer ist keineswegs der neutrale Notar, schon gar nicht Ihr guter Freund, der nur Ihr Wohl vor Augen hat. Beschäftigen wir uns mal mit seinem Arbeitgeber, der Bank, dann wissen wir, warum das so ist.

Welche Aufgabe hat diese Bank?

Ihre einzige Aufgabe besteht darin, Gewinn zu erwirtschaften. Gewinn für ihre Eigentümer und Aktionäre. Sie hat weder die Aufgabe oder Pflicht, für die menschliche Gesellschaft Gutes zu tun, noch ist sie eine staatlich finanzierte Beratungsgesellschaft für Leute, die keinen Plan von Finanzen haben.

Begegnen Sie dem Bankverkäufer genauso, wie Sie einem Autoverkäufer begegnen würden. Freundlich, informiert und vor allem mit dem Bewusstsein, dass dieser so überaus nette Mensch, der Ihnen gerade eine Tasse Kaffee anbietet, Ihnen von einem Moment auf den anderen das verkauft, was aus dem Haus muss.

Der beste Ratgeber sind Sie selbst und Ihr Bauchgefühl ...
Kaufen Sie nichts, was Sie nicht verstanden haben. Wenn Sie stets alles hinterfragen und auf Ihre Lebenserfahrung sowie Ihren gesunden Menschenverstand vertrauen, sind Sie besser dran als mit allen "Tipps", die Ihnen sogenannte Experten geben können.

Rendite-Rechner-Erträge kalkulieren
Der Anlagezins entspricht in der Geldanlage nicht immer der tatsächlichen Rendite. Mit den Rendite-Rechnern können Nutzer in Euro und Prozent kalkulieren, was ihre Anlage tatsächlich abwirft. Neben Renditen für Anlagen mit festen oder steigenden Zinsen sowie Bonuszahlungen lassen sich auch Fonds und Lebensversicherungen auf die tatsächliche Rendite hin überprüfen.

Nachdem Sie einen Plan für Ihre kurz- und mittelfristigen Anlageziele entwickelt haben, ist es an der Zeit, die Ausgaben für die Samstagnacht-Party  – im Jahre 2041 - zu planen.

Langfristige Anlageziele
Das Kapital für langfristige Anlageziele gehört in Anlagemittel, die auch genau für den Zweck geschaffen wurden – und nur genau dafür! Wir hier bei Trading Economics meinen, Dinge wie gesetzliche Rentenversicherung, fondsgebundene Rentenversicherung, Riester-Rente, Rürup-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge. Also lehnen Sie sich zurück, während wir Sie durch diesen Dschungel hindurchführen.

1) GESETZLICHE RENTENVERSICHERUNG
Was ist die gesetzliche Rentenversicherung und wie funktioniert diese?
Für die meisten Menschen stellt nach wie vor die gesetzliche Rentenversicherung die wichtigste Säule der Altersvorsorge dar. Die gesetzliche Rentenversicherung hat vor allem die Funktion, dass alle Rentner und Rentnerinnen eine finanzielle Grundversorgung haben.

Die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert nach dem sogenannten Umverteilungssystem, welches auch unter dem Begriff Generationenvertrag bekannt ist.

Die Arbeitnehmer zahlen aufgrund dieses Systems einen Teil ihres Einkommens als Beitrag in die gesetzliche Rentenkasse ein, und dieses Geld wird an die heutigen Rentner und Rentnerinnen als Rente ausgezahlt. Es findet also eine Umverteilung statt, die jüngere Generation zahlt für die ältere Generation.

Dieses System sollte in der Theorie so funktionieren, dass die Rentenzahlungen an die heutigen Rentner vollständig durch die monatlichen Beitragszahlungen der aktuellen Arbeitnehmer gedeckt werden - nur das funktioniert nicht mehr, die Rentenkassen können nicht mehr kostendeckend „arbeiten“.

Wer sind die Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicherung?

In der gesetzlichen Rentenversicherung ist grundsätzlich jeder Arbeitnehmer pflichtversichertes Mitglied.

Bis auf wenige Ausnahmen müssen sich Freiberufler und Selbständige nicht in der Rentenversicherung versichern.

Derzeit liegt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung bei 19,9 Prozent (2011), dabei wird die Hälfte vom Arbeitgeber und die andere Hälfte vom Arbeitnehmer gezahlt.

Auf der Grundlage des Bruttoeinkommens des Arbeitnehmers wird der Beitragssatz des Arbeitnehmers berechnet, aber nur bis zu einem Maximaleinkommen von derzeit 5.400 Euro im Monat. Ausnahme bildet der Osten Deutschlands, hier wurde die Beitragsbemessungsgrenze auf 4.550 Euro herabgesetzt.

Es müssen keine Beiträge zur Rentenversicherung mehr bezahlt werden, wenn das Einkommen des Arbeitnehmers über dieser Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Rendite, Sicherheit und Zukunftsaussichten?
Die Rente ist sicher, verkünden immer wieder Politiker. Für mich ist aber in diesem Sinne nur sicher, dass man momentan sicher als Rentner Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält - die Wirtschaftlichkeit steht auf einem anderen Papier.

Dann ist auch noch die Höhe der Rente so ein Problem. Heute kann mit Sicherheit niemand sagen, wie hoch diese einmal sein wird. Macht man einen Vergleich mit anderen Finanzprodukten, die man zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge nutzen kann, schneidet die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung sehr schlecht ab.

Derzeit liegt die zu erwartende Rentenhöhe bei ca. 68 Prozent des bisherigen Einkommens, wobei sich alle Experten einig sind, dass sich diese Zahl noch weiter reduzieren wird. Immer weniger Arbeitnehmer versorgen immer mehr Pensionäre, die älter werden und daher länger Zahlungen erhalten, und das ist eben das Hauptproblem.

Eine private Altersvorsorge ist heute unverzichtbar.
Nur aus den Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung kann man heute im Alter seinen gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten. Dadurch entsteht eine Versorgungslücke, die noch weiter anwachsen wird.

Daher ist es heute absolut unverzichtbar, sich eine private Altersvorsorge wie z. B. eine private Rentenversicherung aufzubauen.

Erst mit dem Aufbau einer privaten und einer gesetzlichen Rentenversicherung sorgt man dafür, dass man später im Rentenalter keine Versorgungslücke zu befürchten hat und man dadurch seinen gewohnten Lebensstandard beibehalten kann.

2) FONDSGEBUNDENE RENTENVERSICHERUNGEN
Man versteht im Grunde unter einer fondsgebundenen Rentenversicherung die Kombination aus einer klassischen Rentenversicherung und Fondssparen, somit können Sie die Vorteile beider Anlageformen für Ihre Altersvorsorge nutzen.

Der steuerliche Vorteil einer fondsgebundenen Rentenversicherung: Mit einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und einer Auszahlung ab dem 60. Lebensjahr unterliegen lediglich 50 % der Erträge der Steuerpflicht. Zusätzlich ist die Absicherung des Todesfalles einkommensteuerfrei, damit warten auf Ihre Angehörigen keine unangenehmen Überraschungen.

Diese flexible Geldanlage, bei der eine teilweise Auszahlung ebenso möglich ist wie eine Beleihung des angesparten Betrages, macht die fondsgebundene Rentenversicherung besonders interessant.

Besonders beachten sollte man beim Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung, ob der Anbieter seriös ist und dieser auch Sicherheiten vorzuweisen hat. In keinem Fall soll die prognostizierte Entwicklung des gewählten Fonds im Vordergrund stehen, denn Prognosen über einen längeren Zeitraum sind Nonsens. Man braucht sich ja nur die jüngste Entwicklung an den Kapitalmärkten vor Augen zu halten und man weiß, dass darauf kein Verlass ist.

Sie können anerkannte Ratings heranziehen, die unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kapitaldeckung die Sicherheit und Verlässlichkeit des jeweiligen Anbieters aufzeigen und bewerten.

Bei einer klassischen Rentenversicherung fließen die von Ihnen einbezahlten monatlichen Beiträge in sichere Anlageformen. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung werden die entsprechenden Beiträge in Fonds investiert. Als Anleger haben Sie die Wahl, alles in einen Fonds zu investieren, Sie können aber auch das Risiko streuen, indem Sie in mehrere Fonds investieren, darüber hinaus können Sie aber auch Ihr Investment von einem Fonds-Manager verwalten lassen.

Mit dem Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung schließen Sie einen Vertrag ab, der Sie einerseits für den Fall eines vorzeitigen Ablebens absichert, andererseits haben Sie aber auch die Chance, an den Kapitalmärkten überdurchschnittliche Renditen zu erwirtschaften.

Die Anlageformen sind unterschiedlich, Sie können zwischen eher konservativer oder mehr spekulativer Anlage wählen. Sie selbst entscheiden nach Abschluss der Ansparphase, ob Sie eine Einmalzahlung oder eine lebenslange monatliche Rente möchten. Die monatliche Höhe der Rente ist allerdings nicht garantiert, da sich die Entwicklung eines oder mehrerer Fonds über einen längeren Zeitraum wie schon erwähnt nicht vorher sagen lässt.

Wir hier bei Trading Economics haben festgestellt das in der Vergangenheit sich die Investmentfonds in der Regel "relativ gut" gegenüber anderen Anlageformen entwickelt, wobei man festhalten muss, dass Krisen, wie wir sie momentan haben, Ihnen immer wieder herbe Verluste in den gewählten Investmentfonds bescheren werden/können.

In der Regel wird von den Anbietern von fondsgebundenen Rentenversicherungen ein Mindestbeitrag von Euro 25,- bis Euro 50,- pro Monat verlangt.

Sämtliche Anbieter von privaten Altersvorsorgungen werden in der Bundesrepublik Deutschland von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) überwacht, um Ihre Einlage(n) zu schützen und damit sichergestellt wird, dass die Versicherungsanbieter die versprochenen Leistungen auch tatsächlich erfüllen können.

Trading Economics Meinung: Fondsgebundene Rentenversicherungen sind somit eine interessante Alternative zu klassischen Formen der Altersvorsorge.

3) RISTER-RENTE
Nachdem Sie das Maximum aus Ihrer betrieblichen Altersversorgung herausgeholt haben, sollten Sie sich der Riester-Rente zuwenden.

Mit der Riester-Rente, benannt nach dem Abgeordneten Walter Riester, können Arbeitnehmer privat für ihre Rente vorsorgen. Diese Form der privaten Rentenversicherung wird staatlich gefördert. Finanzdienstleister werben mit einer staatlichen Förderung von bis zu 67 % der jährlich eingezahlten Beiträge. 14,8 Millionen Deutschen, haben seit 2001 einen Riester-Vertrag abgeschlossen .

Die Riester-Rente hat gegenüber der betrieblichen Altersversorgung den Vorteil, dass sie mehrere Anlagealternativen bietet. Aber auch hier hat der Fiskus einen Riegel vorgeschoben: Sie können nicht beliebig viel investieren. Und abhängig von Ihrem Beruf und Einkommen könnte es sein, dass Sie nicht in den Genuss der Riester-Rente kommen können.

Viele Bürger sind jedoch nicht förderberechtigt, da sie keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, wie zum Beispiel Selbständige, Studenten ohne sozialversicherungspflichtige Anstellung oder 400-Euro-Jobber.

Für Familien ist die Riester-Rente besonders interessant, da es Zuschüsse pro Kind in Höhe von bis zu 185 Euro für alle bis 2007 geborenen Kindergeldberechtigte gibt. Eltern, deren Kinder 2008 zur Welt gekommen sind, werden mit bis zu 300 Euro belohnt. 154 Euro beträgt die Grundzulage für den Sparer. Der Staat wirbt zusätzlich mit einer Steuerersparnis, die aufgrund des Sonderausgabenabzugs gewährt wird. Die Grenze liegt bei 2100 Euro.

Abhängig ist jedoch die Förderung der Riester-Rente von den eingezahlten Beträgen und dem Einkommen. Mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttos müssen eingezahlt werden, um die volle Förderung zu erhalten. Berücksichtigt werden hierbei jedoch die Zulagen.

Für den Besitzer einer Riester-Rente ist also sehr wichtig, die jährlichen Sparbeiträge an das Einkommen anzupassen, dies kann auch noch kurz vor Jahresende mit einem Einmalbetrag erfolgen.

Für Eltern in der Erziehungszeit ist die Riester-Rente auch eine Chance. Mütter bzw. Väter, die aufgrund der Kindererziehung zu Hause bleiben müssen, erhalten die Grundzulage über den Vertrag des Ehemannes bzw. der Ehefrau, dafür müssen diese keine eigenen Beiträge leisten.

Für Alleinerziehende wird es dagegen schwieriger, die Förderung nach der Geburt des Kindes erhalten sie nur, wenn sie den Minimalbeitrag von 60 Euro im Jahr beziehungsweise von 5 Euro im Monat entrichten. Auf die staatliche Förderung der Riester-Rente haben Alleinerziehende ohne Job keinen Anspruch, wenn das Kind das dritte Lebensjahr erreicht hat. Deshalb darf der Vertrag weiter bespart werden, muss aber nicht.

Einen besonderen Anreiz gibt der Staat Personen unter 25 Jahren, es werden nämlich einmalig 200 Euro Extra-Bonus beim Vertragsabschluss gewährt.

Die Riester-Rente garantiert eine lebenslange Absicherung. Es gibt keine Begrenzung auf ein Höchstalter. Bis zum Tod erhält der Sparer die monatliche Rente. Ab dem Rentenbeginn hat er sogar die Möglichkeit, mit dem Erreichen des 60. Lebensjahrs einmalig bis zu 30 Prozent der eingezahlten Summe zu entnehmen.

Sollte er das Rentenalter nicht erleben, kann nur der Ehepartner in den Vertrag einsteigen und bei Rentenbeginn die Auszahlungen erhalten, auch wenn dieser selbst eine Riester-Rente besitzt. Wenn der Versicherungsnehmer nicht verheiratet war, erhalten die Erben lediglich die eingezahlten Beträge unverzinst zurück. Die Erben bekommen nichts, wenn der Tod kurz nach Beginn der Auszahlungsphase eintritt, hier erfolgt keine Auszahlung des Kapitals.

Ein großer Vorteil der Riester-Rente ist die Sicherheit vor Hartz IV, also Arbeitslosengeld II, es wird nichts angerechnet, wenn der Versicherungsnehmer Arbeitslosengeld beantragt. In der Ansparphase ist die Riester-Rente  pfändungssicher. Bei Beginn der Auszahlung wird sie jedoch auf das Einkommen angerechnet und kann dann bis zur Pfändungsfreigrenze ausgebeutet werden.

Seit 01.01.2009 greift die neue Abgeltungssteuer nicht mit 25 Prozent auf die Riester-Rente zu. Diese Beträge werden steuerfrei ausgezahlt.

Trading Economics Meinung:  Trotz allem Vorsicht!

20.10.2011, 10:47 Uhr
Vorsorge-Schlecht versorgt mit der Riester-Rente
Börsenturbulenzen, wankende Banken und verschuldete Staaten bedrohen das Ersparte. Die Riester-Rente scheint da auf den ersten Blick attraktiv. Aber Vorsicht: Trotz Förderung werden oft nur geringe Renditen erzielt.

20.10.2011, 10:42 Uhr
Altersvorsorge-Die größten Riester-Irrtümer
Sicher oder nicht? Kaum ein Vorsorgeprodukt sorgt für so viel Unsicherheit wie die Riester-Rente. Die Versprechen der Anbieter führen oft in die Irre.

4) RÜRUP-RENTE
Im Jahr 2005 wurde die Rürup-Rente eingeführt und wird auch als Basisrente bezeichnet. Hinsichtlich der Leistungskriterien entspricht die Rürup-Rente der gesetzlichen Rente.

Der Teilnehmer kann im Gegensatz zur klassischen Rentenversicherung sich bei der Rürup-Rente den angesparten Betrag allerdings nicht in einem Zug ausbezahlen lassen, sondern erhält bis an sein Lebensende einen festen Geldbetrag. Die Rürup-Rente wird vom Staat gefördert, insbesondere steuerliche Aspekte werden erheblich erleichtert, im Falle einer Arbeitslosigkeit, wird die Rente nicht berücksichtigt.

Der Anleger muss sich für den Abschluss einer Rürup-Rente dazu bereit erklären, bis an sein Lebensende einen monatlichen Festbetrag ausgezahlt zu bekommen. Die Rente wird ab dem 60. bzw. 62. Lebensjahr ausbezahlt, und es können Ansprüche aus dem Rürup-Rentenvertrag nicht auf Verwandte übertragen werden, die Rente kann auch nicht weiter veräußert werden.

Als zusätzliche Absicherung im Alter wird oftmals eine Rürup-Rente abgeschlossen, seit dem Jahr 2005 kann man die Beiträge als Sonderausgaben geltend machen. Die Rürup-Rente kann bei fondsgebundenen Versicherungen, herkömmlichen Rentenversicherungen und bei britischen Versicherungen abgeschlossen werden.

Da Selbstständige nicht mehr auf die staatlichen Förderungen der Riester-Rente zurückgreifen können, wird von diesen die Rürup-Rente gerne genutzt. Auch viele Angestellte entscheiden sich ebenfalls für den Abschluss einer Rürup-Rente, denn durch die steuerliche Anrechnung als Sonderausgabe kann neben der grundsätzlich vorhandenen Rente ein weiteres Standbein fürs Alter aufgebaut werden.

Vor dem Beginn der Rente kann der Rentenvertrag der Rürup-Rente nicht aufgelöst werden, daher wird dieser auch beim Arbeitslosengeld II nicht berücksichtigt. Die eingezahlte Rürup-Rente kann nicht gepfändet werden.

Sollte vor dem Beginn der Rente der Todesfall eintreten, werden die eingezahlten Leistungen zu Gunsten der Rentenversicherung bzw. der dortigen Versicherten einbehalten.

Es besteht auch die Möglichkeit, eine Klausel einzubauen, durch welche eine zusätzliche Hinterbliebenenrente erstellt wird.

Die Hinterbliebenenrente beträgt zumeist einen bestimmten Prozentsatz der Hauptrente, der sich auf ca. 60 % beläuft.

Falls der Rentenabschluss von einer Person abgeschlossen wird, welche kindergeldberechtigten Nachwuchs hat, werden die Kinder, solange sie noch Kindergeld ausgezahlt bekommen, ebenfalls einen Prozentsatz der Rente erhalten.

Zahlreiche Zusatzversicherungen können bei einer Rürup-Rente abgeschlossen werden, zu diesen gehört nicht nur die Hinterbliebenenversicherung, sondern auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Es ist zu beachten, dass im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung die Leistungen in etwa gleich sind und auch die steuerliche Behandlung identisch ist.

Für den Versicherungsnehmer entstehen allerdings Nachteile, wenn dieser zu einer Rürup-Rente noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat. Kündigt man nämlich die Rürup-Rente, so muss man auch parallel dazu meistens die Berufsunfähigkeitsversicherung auflösen.

Damit der Rentenvertrag nach wie vor gehalten werden kann, wenn der Versicherungsnehmer einen finanziellen Engpass durchlebt, bieten etliche Versicherungen Modelle und Hilfspakete an. Falls die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Leistung vollbringen muss, wird diese allerdings vollständig versteuert.

Es ist stets darauf zu achten, dass beim Abschluss einer solchen kombinierten Versicherung die Vor- und Nachteile der persönlichen Steuerbelastung mit einbezogen werden, denn Einnahmen aus Mietverträgen oder Kapitalverträge können die zu entrichtenden Steuern enorm anheben.

Die Rürup-Rente ist als Alternative zur gesetzlichen Versicherung oder als Ergänzung derer eine gute Möglichkeit zur Aufbesserung der Rente.

Weitere Trading Economics Informationen zur Rürup-Rente:

27.09.2011, 00:00 Uhr
Rürup-Rente-Hohes Potential bei starren Regeln
Die Rürup-Rente ist vor allen Dingen für Selbstständige und Besserverdiener eine gute Alternative. Bei starren Konditionen lassen sich hohe Förderungen abgreifen. Trotzdem wird sie verhältnismäßig wenig nachgefragt.

Rente erst ab 62 und sinkender Garantiezins: Bei Rürup-Neuverträgen ändert sich ab dem kommenden Jahr einiges.

Trading Economics Information; Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Rürup-Sparen.

5) DIE BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG (oder jeder andere Rentenplan, der durch Ihren Betrieb unterstützt wird)
Dass die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung kaum noch genügen und dadurch der genussvolle Lebensabend gefährdet ist, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein.

Dennoch bieten sich Möglichkeiten entsprechend vorzusorgen, um das Rentenalter in angemessenem Wohlstand genießen zu können. Der Staat fördert neben den populären Produkten zur privaten Altersvorsorge, der Riester- und der Rürup-Rente, auch die betriebliche Altersvorsorge mit attraktiven Steuervorteilen.

Was wäre, wenn sich zumindest ein Teil Ihres angelegten Kapitals garantiert verdoppeln würde?

Nun, wenn Sie Vollzeit arbeiten, haben Sie oftmals die Chance, sich an Arbeitgeberplänen zu beteiligen, die Sie bei der Ansparung Ihrer Rente unterstützen. Wenn Ihre Firma solche Möglichkeiten anbietet, dann sollten Sie sie wahrnehmen, aber nicht mit Ihrem kurzfristig benötigten Geld, sondern mit dem Geld, das Sie für Ihre Alterssicherung vorgesehen haben. Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, wie Sie mit derartigen Plänen beginnen können.

Wer kann eine betriebliche Altersvorsorge abschließen und wie funktioniert sie?

Seit einigen Jahren  besteht für Arbeitgeber in Deutschland die Pflicht, ihren sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern die Möglichkeit zur betrieblichen Altersvorsorge anzubieten.

Von dieser lohnenden Entgeltumwandlung machen dennoch nur wenige Arbeitnehmer Gebrauch. Bei der Entgeltumwandlung wird ein Teil des Bruttoeinkommens direkt in den Altersvorsorgevertrag eingezahlt.

Das heißt,

diese Pläne (wie z. B. eine Direktversicherung) ermöglichen es Ihnen, unversteuertes Kapital direkt zu investieren (allerdings nicht unbegrenzt). Außerdem legt der Arbeitgeber (steuerlich motiviert) noch sein Scherflein dazu. Auf diese Weise wächst Ihr Kapital steuerfrei und (kostenloser Bonusalarm!) Ihre Beiträge senken Ihr zu versteuerndes Einkommen (was bedeutet, dass Sie weniger Steuern zahlen müssen). Sie bezahlen erst Steuern, wenn Sie sich in der steuerlich vorteilhafteren Rentenzeit befinden.

Der Vorteil: Das für die Altersvorsorge eingesetzte Geld bleibt unversteuert. Somit ist die betriebliche Altersvorsorge besonders für Personen mit einem hohen Einkommenssteuersatz interessant.

Auf diese Art und Weise können bis vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens bis zur Bemessungsgrenze steuerfrei für die Altersvorsorge genutzt werden. Dadurch beläuft sich der theoretisch förderfähige Betrag auf bis zu 2.530 Euro pro Jahr.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, vermögenswirksame Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen.

Welche Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge gibt es?
Fünf verschiedene Arten der Vorsorge stehen dem Arbeitnehmer bei der betrieblichen Altersvorsorge grundsätzlich offen: Pensionskassen, Unterstützungskassen, Pensionsfonds, Direktzusagen und Direktversicherungen.

Welche der fünf Möglichkeiten angeboten wird, liegt in der Entscheidungsgewalt des Arbeitgebers, leider haben Sie kein Recht, sich Ihre betriebliche Altersvorsorge aussuchen zu können. Große Betriebe bieten meist die Direktzusage an, bei der sich das Unternehmen zur Zahlung einer Rente an den Arbeitnehmer verpflichtet. Dafür muss das Unternehmen entsprechende Rückstellungen bilden.

Es handelt sich aber grundsätzlich immer um den Aufbau einer kapitalgedeckten Altersvorsorge. Je nach Form der Anlage kann bei entsprechendem Alter eine Auszahlung als Einmalzahlung oder in Form einer monatlichen Rente erfolgen.

PRO und CONTRA

Pro
Eine betrieblichen Altersvorsorge hat zahlreiche Vorteile:
Neben den angesprochenen Steuervorteilen können die Arbeitnehmer von günstigeren Konditionen profitieren (Gruppenverträge). In den meisten Betrieben werden gleich von mehreren Mitarbeitern entsprechende Verträge abgeschlossen, dadurch können besonders günstige Konditionen ausgehandelt werden (der Betriebsrat will ja auch was verdienen).

Durch diese Art "Mengenrabatt" alleine profitieren die Arbeitnehmer. Dadurch betragen die laufenden Gebühren oft nur ein Drittel von den für private Altersvorsorgeverträge üblichen Kosten.

Na, da klimpert's dann wieder im Sparstrumpf, und letztlich steht Ihnen wieder mehr Geld für den Aufbau Ihres "zukünftigen" Vermögens zur Verfügung. Wie wir hier bei Trading Economicsdas machen, werden wir später erörtern, denn im Sparstrumpf gibt es keine Zinsen oder Renditen.

Trading Economics Tipp:

Zahlen Sie einen zu teuren Betriebsrentenvertrag?

Prüfen Sie, ob Ihnen nicht ein zu teurer Betriebsrentenvertrag verkauft wurde.

Da kann es schon mal vorkommen, dass Ihnen nicht der angepriesene günstige Gruppentarif, sondern ein Einzeltarif mit viel höheren Kosten aufs Auge gedrückt wurde, denn die Vertreter bekommen für Einzeltarife mehr Provision.

Sie sollten auf alle Fälle einmal überprüfen, ob Sie den günstigen Gruppentarif bekommen haben. Wenn nicht, sollten Sie von der Gesellschaft, die Ihnen den Vertrag verkauft hat, die Umstellung Ihres Vertrags verlangen.

Unglücklicherweise passen nicht alle Betriebsrentenpläne zu Ihnen. Manche Firmen bieten keine oder nur unvorteilhafte Pläne an, oder die Pläne sind mit horrenden Gebühren versehen. Und es ist oft nicht ganz leicht herauszufinden, ob der Plan gut oder nur eine Zitrone ist.

Contra
Vor allem für Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen ist die betriebliche Altersvorsorge weniger rentabel.
Sie profitieren nur geringfügig von der Steuerbegünstigung. In einem solchen Fall lohnt sich ein Abschluss einer privaten Altersvorsorge für den Arbeitnehmer eher als die betriebliche Altersvorsorge.

Und noch ein Trading Economics Tipp

Sie haben kein Geld zu verschenken:
Prüfen Sie, ob Ihre Krankenkassenbeiträge für die betriebliche Altersvorsorge berechtigt sind.

Krankenkassenbeiträge auf eine betriebliche Altersvorsorge und Abfindungen aus betrieblicher Altersversorgung sind im Einzelfall verfassungswidrig.

Rentner können Geld zurückholen, wenn diese als Arbeitnehmer nach einem Jobwechsel den Vertrag über eine betriebliche Altersvorsorge privat fortgeführt haben.

Denn Sie müssen im Alter auf den privat angesparten Anteil Ihrer Rente keine Beiträge für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. In vielen Fällen aber haben die Krankenkassen diesen eingezogen.

Wer gegen diese Praxis noch keinen Widerspruch eingelegt hat, sollte das jetzt nachholen.

Die Krankenkassen erstatten Ihnen Krankenversicherungsbeiträge, die Sie für diese betriebliche Altersvorsorge kassiert haben.

Weitere Trading Economics Informationen zur betrieblichen Altersvorsorge

27.09.2011, 00:00 Uhr
Richtig Vorsorgen-Die Rechte der betrieblichen Vorsorge nutzen
Mit Hilfe der Arbeitgeber kann in der betrieblichen Vorsorge viel Geld gespart werden. Doch viele Angestellte wissen nicht wirklich über ihre Rechte Bescheid und verschenken ihre Möglichkeiten.

Denken Sie an Ihren Sparstrumpf!

NORMALE VERSTEUERBARE KONTEN
Dort sollten Sie steuerbegünstigte Anlagen tätigen (Fragen Sie dazu bitte Ihren Steuerberater, da Trading Economics aus standesrechtlichen Gründen keine steuerliche Beratung durchführen dürfen). Vergleichen Sie dabei aber immer die Gebührensätze und fragen Sie nach besonderen Angeboten der Banken und Sparkassen.

Automatisieren Sie Sparen
O.k., nun wissen Sie, dass Sparen und Investieren gut für Sie ist – genauso wie Essen und Bewegung. Glücklicherweise machen es Ihnen Banken und Fondsgesellschaften wesentlich leichter zu investieren als das Kalorienzählen und Herzmuskeltraining für Ihren Körper – nämlich durch das sogenannte „Dollar Cost Averaging“. Das ist quasi nur eine andere Bezeichnung für automatisches Investieren. Dabei wird automatisch Ihr Geld investiert, bevor Sie daran denken können, es auszugeben.

Auf was warten Sie? Je eher Sie Ihre kurz- und langfristigen Konten eröffnen, desto eher können Sie sich dem zuwenden, was wirklich Spaß macht – dem Investieren.

Action: Beantragen Sie Ihre Zuschüsse! Wenn Sie noch keine betriebliche Altersversorgung haben, dann kümmern Sie sich verdammt noch mal morgen darum. Es könnte sein, das Sie es verpassen, einen Teil Ihres Kapital ohne Risiko zu verdoppeln – und es braucht vielleicht fünf Minuten und 43 Sekunden, die paar Formulare auszufüllen. Machen Sie es gleich, wir hier von Trading Economics warten so lange.

Fantastisch. So, nun bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie Ihre Investment-Dollars außerhalb der arbeitgeberseitig unterstützten Betriebsrenten investieren. Was Sie jetzt benötigen, ist ein Discount-Broker, den finden Sie hier!

„firstbrain“
Autor und Investor
Trading Economics

4 Schritte zur finanziellen Freiheit:

Schritt 1 > Wie Sie in 60 Sekunden Ihre Schulden loswerden

Schritt 2 > Verändern Sie Ihr Leben mit einer Kalkulation

Schritt 3 > Behandle jeden Dollar als Investment

Schritt 4 > Eröffnen und finanzieren Sie Ihre Konten

Jede Trading Economic Dienstleistung hat seine eigenen Bedingungen.Wir empfehlen Ihnen, sie zu lesen.