Eröffnen und finanzieren Sie Ihre Konten

Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Ihre Konten eröffnen, damit Sie Ihr Erspartes nicht einer langsamen Vernichtung aussetzen!

Entschuldigen Sie bitte, dass wir von Trading Economics Sie in Ihrer glorreichen Investmentkarriere unterbrechen, um eine öffentliche Bekanntmachung zu verlautbaren: Jegliches Geld, das Sie im nächsten Monat, in den nächsten fünf Monaten oder fünf Jahren benötigen, gehört nicht am Aktienmarkt investiert, wenn Sie Ihre Aktien nicht gegen Kursverluste absichern.

Lesen Sie diesen Satz bitte noch einmal. Es ist der Schlüssel zur Vermeidung von Kopf- und Herzschmerzen und der Abhängigkeit von Medikamenten gegen Magengeschwüre.

Haben Sie das verstanden? Dann können Sie weiterlesen. Für diejenigen, die Fußnoten lieben, hat Trading Economics hier eine eingefügt:

„Der allerletzte Platz für Ihre kurzfristigen Anlagen ist dort, wo das Risiko besteht, dass diese weniger wert sind, wenn Sie das Geld am nötigsten brauchen. Damit ist der Aktienmarkt (wenn man nur Aktien ohne Absicherung im Depot liegen hat) außen vor, der - wie man an jedem Aktien Chart sehen kann – einem ständigen Auf und Ab unterworfen ist.

Das heißt nicht, dass wir hier bei Trading Economics Sie vom Aktienmarkt abschrecken wollen, Sie müssen Ihr Aktiendepot nur gegen Kursverluste absichern.

Über einen Zeitraum von 1 bis 5 Jahren verwandelt sich durch die Absicherung Ihres Aktiendepots die nervöse Linie eines Charts in eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung.

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Absicherung Ihres Aktiendepots – sie gibt Ihrem Geld die Chance, unbeschadet die Achterbahnfahrt des Aktienmarktes nicht nur zu überstehen, sondern darüber hinaus werden durch kostenlos erworbene Aktien, enorme Profite erwirtschaftet.

Wenn Sie Ihre Aktien absichern oder besser gesagt gegen einen Wertverlust versichern, um bei entstandenen Schaden (Kursverlust) die Schadensprämie (Optionsgewinn), die Sie dafür erhalten, wieder in neue Aktien reinvestieren, sind Sie auf dem besten Weg ein Vermögen aufzubauen, von dem Sie heute nur träumen können!

Nachdem wir diese Unklarheiten aus dem Weg geräumt haben, sind wir bereit, einen richtigen Platz für Ihre Ersparnisse zu finden

Nun, das ist in der heutigen Zeit gar nicht so einfach ertragreiche kurz-, mittel- und langfristige Investitionen zu finden. Es scheint alles ausgetrocknet zu sein, deshalb werde ich Ihnen die wichtigsten Anlagemöglichkeiten vor Augen führen.

Welche Aufgabe hat eine Bank?

Ihre einzige Aufgabe besteht darin, Gewinn zu erwirtschaften. Gewinn für ihre Eigentümer und Aktionäre. Sie hat weder die Aufgabe oder Pflicht, für die menschliche Gesellschaft Gutes zu tun, noch ist sie eine staatlich finanzierte Beratungsgesellschaft für Leute, die keinen Plan von Finanzen haben.

Begegnen Sie dem Bankverkäufer genauso, wie Sie einem Autoverkäufer begegnen würden. Freundlich, informiert und vor allem mit dem Bewusstsein, dass dieser so überaus nette Mensch, der Ihnen gerade eine Tasse Kaffee anbietet, Ihnen von einem Moment auf den anderen das verkauft, was aus dem Haus muss.

Der beste Ratgeber sind Sie selbst und Ihr Bauchgefühl ...
Kaufen Sie nichts, was Sie nicht verstanden haben. Wenn Sie stets alles hinterfragen und auf Ihre Lebenserfahrung sowie Ihren gesunden Menschenverstand vertrauen, sind Sie besser dran als mit allen "Tipps", die Ihnen sogenannte Experten geben können.

Anlageformen im Stresstest

Herkömmliche Wege, wie Sie Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Ersparnisse anlegen.

Es gibt ein weites Feld, auf dem Sie sich betätigen können, um auf konventionelle Art, Geld anzulegen. Dazu gehören ein normales Gehaltskonto, Sparbücher mit hohen Zinsen, Tagesgeldkonten, Staatspapiere, Rentenzertifikate von Banken und verschiedene festverzinsliche Wertpapiere mit allen Laufzeiten. Diese Anlageformen sind alle sehr „sicher“: Sie bringen keine überproportionalen Renditen (manche gleichen nicht einmal die Inflation aus), aber sie garantieren, dass Ihr Geld da ist, wenn Sie es brauchen.

Denken Sie daran, dass nicht jede Anlageform all Ihre kurzfristigen Ansprüche auf einmal befriedigen muss. Zum Beispiel ist Geld, mit dem Sie Ihr Haus in ein paar Jahren abbezahlen wollen, prädestiniert für mittelfristige, sichere Anleihen.

Das Geld für das Sommercamp Ihres Juniors ist besser in Tagesgeldkonten und/oder Festgeldkonten angelegt.

Kurz bis mittelfristige Anlagen

AFFIRMATION-VOM SCHEIN ZUM SEIN!

Ist das Zeitalter der Papierwerte vorbei und beginnen nun wieder Sachwerte die Oberhand zu gewinnen?

Sachwerte wurden wegen ihrer relativ hohen Wertbeständigkeit sehr geschätzt dies wurde in den letzten Jahrhunderten immer wieder bewiesen.

Sehen Sie sich nur die Familien an, die es über sehr viele Generationen geschafft haben, ihren Wohlstand/Reichtum zu bewahren.

Für mich ist eine Umschichtung von Papierwerten hin zu Sachwerten unabdingbar durch dies wird alles wieder anfassbar und transparenter, feste Werte werden wieder zum Allgemeingut.

SCHULDEN

In keinem Fall Schulden machen!
Wer keine Schulden hat, ist wirklich frei.

Mit Schulden ist man dem Gläubiger der Bank, etc. verpflichtet, und im Notfall hat die Bank das Recht, auf Ihr Hab und Gut zuzugreifen, wenn man seine Schulden nicht mehr bedienen kann.

SPARBUCH

Das Sparbuch ist vom Ertrag her gesehen eines der miesesten Produkte, dass Ihnen Ihre Bank anbieten kann. Zinsen von oft weniger als ein Prozent gleichen nicht einmal die Inflationsrate aus.

Zinsen für Tagesgeld und andere Anlagen sind erheblich gesunken durch die Billionen-Spritze der Europäische Zentralbank (EZB).

Auf Ihrem Sparbuch wird Ihr Geld sukzessive vernichtet

Die Rate der Geldentwertung in Deutschland bewegt sich aktuell um die 2,0 Prozent.

Legen Sie heute auf Ihrem Sparbuch für 0,5 Prozent Jahreszins 20.000 Euro an, verliert Ihr Geld pro Jahr 1,5 Prozent an Kaufkraft. Der reale Wert dieser 20.000 Euro schmilzt, im Lauf von zehn Jahren, bei gleichbleibenden Bedingungen, auf 17.195 Euro. Dann haben Sie einen Wertverlust Ihres Geldes von -2.805 Euro oder -14,5 Prozent

Deshalb tue ich mich mit dem folgenden Absatz sehr schwer…

Sichere Anlagen sind für Deutsche besonders wichtig. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Comdirect Bank hat ergeben, dass immer noch 55 Prozent der deutschen Bürger ein Sparbuch besitzen, obwohl Tages- und Festgeldkonten mehr Zinsen bringen.

TAGESGELDKONTO

Das Tagesgeldkonto ist moderner, flexibler und meist auch mit besseren Zinsen ausgestattet. Einschränkungen bei der Verfügbarkeit gibt es nicht, ebenso werden Tagesgeldkonten genauso wie Sparbücher kostenlos geführt und die meisten Anbieter verlangen keine Mindesteinlagesumme. Hier gibt es Zinsen von bis zu vier Prozent.

Die Zinsen werden quartalsweise oder jährlich gutgeschrieben. Somit ist das Tagesgeldkonto der ideale Parkplatz für Ihr Geld, sei es für die schnell verfügbare eiserne Reserve oder für Beträge, über deren Anlage Sie erst in ein paar Wochen oder Monaten entscheiden wollen.

Trading Economics Randnotiz: Gerade Anbieter mit hohen Zinsen knüpfen diese häufig an Bedingungen, die das Konto letztlich wieder unattraktiv machen.

Sichern Sie sich Top-Konditionen für Tagesgeld und vergleichen Sie Angaben zu Gebühren, Anlagesummen und Einlagensicherung. Auch die Höhe der Abgeltungsteuer kann berechnet werden.

FESTGELDKONTO

mit einem Festgeldkonto entscheiden Sie sich für eine bestimmte Anlagedauer, die meistens zwischen drei und mehreren Monaten oder sogar Jahren liegt. Auf Ihr Geld können Sie während dieser Frist nicht zugreifen und am Ende müssen Sie aufpassen: In ihren Festgeldverträgen haben viele Banken die Klausel, dass sich Festgeld automatisch um den gleichen Zeitraum verlängert, wenn Sie nicht vor der Fälligkeit kündigen.

Festgelder machen in der Situation, in denen sich die Finanzmärkte derzeit befinden, fast gar keinen Sinn. Für Gelder, die auf ein Jahr festgelegt werden, ist der Zinssatz nur unwesentlich höher als die ohnehin schon mickrigen Zinsen auf Tagesgeldkonten.

Da gibt es aber trotz allem Oasen in der Zinswüste, denn in der Zinslandschaft herrscht nicht nur Dürre, es gibt einige Angebote, die weit über dem Marktdurchschnitt liegen.

Bei einigen Banken kann man schon mal mit einer drei vor dem Komma rechnen, wenn Sie einmalig eine Summe für mindestens drei Jahre fest anlegen.

Wie lange soll ich mein Geld aus der Hand geben?

Wie schon erwähnt, in der jetzigen Situation der Finanzmärkte beschäftigt diese Frage alle Sparer gleichermaßen.

Klare Antwort: Die Bindung sollte nicht länger als drei Jahre dauern, denn längere Laufzeiten bringen momentan nicht mehr als 0,2 Prozentpunkte zusätzlich ein.

Noch ein wichtiger Punkt ist zu erwähnen: Wer sich festlegt, kassiert höhere Zinsen. Damit ist gemeint, dass deutliche Zinsunterschiede existieren, je nachdem ob eine Anlage vorzeitig kündbar ist oder nicht. Unkündbare Anlage bringen deutlich höhere Zinsen.

Momentan kann man für unkündbare Anlagen schon mal bis zu 3,4 Prozent pro Jahr erhalten, gegenüber von nur bis zu 2,3 Prozent für kündbare Anlagen.

SPARKONTEN MIT STEIGENDEM ZINS

Bei manchen Banken gibt es einen recht eleganten Kompromiss zwischen jederzeit verfügbarem Tagesgeld und den harten Festgeldern und Sparbriefen. Dieser nennt sich häufig "Zuwachssparen" oder "Wachstumssparen" und bietet bessere Zugriffsmöglichkeiten als der Sparbrief und höhere Zinsen als das Tagesgeld.

Die Laufzeiten solcher Verträge liegen, je nach Anbieter, zwischen drei und sieben Jahren. Alle Angebote haben eines gemeinsam: Sie sind mit einem Festzins ausgestattet, der Jahr für Jahr ansteigt. Für den Anleger ist das ein Anreiz, der Bank sein Geld so lange wie möglich zur Verfügung zu stellen.

RATENSPARPLÄNE

Wen wundert’s - Ratensparpläne von Banken sind vor allem für das regelmäßige Sparen für längerfristige Anschaffungen geeignet. Hier sollten Sie die Angebote sehr genau vergleichen, denn Nebensächlichkeiten können unter Umständen handfeste Nachteile bringen.

Zum Beispiel bei den Modalitäten zur Monatsrate: Gut ist, wenn sie je nach Bedarf erhöht, reduziert oder auch mal für eine Zeit ausgesetzt werden kann, ohne dass Ihnen Nachteile entstehen. Das tun nicht alle Banken, manche sind nicht so flexibel.

Der Anlagezins entspricht in der Geldanlage nicht immer der tatsächlichen Rendite. Mit den Rendite-Rechnern können Nutzer in Euro und Prozent kalkulieren, was ihre Anlage tatsächlich abwirft. Neben Renditen für Anlagen mit festen oder steigenden Zinsen sowie Bonuszahlungen lassen sich auch Fonds und Lebensversicherungen auf die tatsächliche Rendite hin überprüfen.

Nachdem Sie einen Plan für Ihre kurz- und mittelfristigen Anlageziele entwickelt haben, ist es an der Zeit, die Ausgaben für die Samstagnacht-Party – im Jahre 2041 - zu planen.

Langfristige Anlageziele

Das Kapital für langfristige Anlageziele gehört in Anlagemittel, die auch genau für den Zweck geschaffen wurden – und nur genau dafür! Wir hier bei Trading Economics meinen, Dinge wie gesetzliche Rentenversicherung, fondsgebundene Rentenversicherung, Riester-Rente, Rürup-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge. Also lehnen Sie sich zurück, während wir Sie durch diesen Dschungel hindurchführen.

1) GESETZLICHE RENTENVERSICHERUNG

Was ist die gesetzliche Rentenversicherung und wie funktioniert diese?
Für die meisten Menschen stellt nach wie vor die gesetzliche Rentenversicherung die wichtigste Säule der Altersvorsorge dar. Die gesetzliche Rentenversicherung hat vor allem die Funktion, dass alle Rentner und Rentnerinnen eine finanzielle Grundversorgung haben.

Die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert nach dem sogenannten Umverteilungssystem, welches auch unter dem Begriff Generationenvertrag bekannt ist.

Die Arbeitnehmer zahlen aufgrund dieses Systems einen Teil ihres Einkommens als Beitrag in die gesetzliche Rentenkasse ein, und dieses Geld wird an die heutigen Rentner und Rentnerinnen als Rente ausgezahlt. Es findet also eine Umverteilung statt, die jüngere Generation zahlt für die ältere Generation.

Dieses System sollte in der Theorie so funktionieren, dass die Rentenzahlungen an die heutigen Rentner vollständig durch die monatlichen Beitragszahlungen der aktuellen Arbeitnehmer gedeckt werden - nur das funktioniert nicht mehr, die Rentenkassen können nicht mehr kostendeckend „arbeiten“.

Wer sind die Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicherung?

In der gesetzlichen Rentenversicherung ist grundsätzlich jeder Arbeitnehmer pflichtversichertes Mitglied.

Bis auf wenige Ausnahmen müssen sich Freiberufler und Selbständige nicht in der Rentenversicherung versichern.

2017 liegt der gesetzliche Rentenversicherungsbeitrag bei 18,7 % des Bruttolohns. dabei wird die Hälfte vom Arbeitgeber und die andere Hälfte vom Arbeitnehmer gezahlt.

Auf der Grundlage des Bruttoeinkommens des Arbeitnehmers wird der Beitragssatz des Arbeitnehmers berechnet, aber nur bis zu einem Maximaleinkommen von derzeit 6.350 Euro im Monat. Ausnahme bildet der Osten Deutschlands, hier wurde die Beitragsbemessungsgrenze auf 5.700 Euro herabgesetzt.

Es müssen keine Beiträge zur Rentenversicherung mehr bezahlt werden, wenn das Einkommen des Arbeitnehmers über dieser Beitragsbemessungsgrenze liegt.

Rendite, Sicherheit und Zukunftsaussichten?

Die Rente ist sicher, verkünden immer wieder Politiker. Für mich ist aber in diesem Sinne nur sicher, dass man momentan sicher als Rentner Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält - die Wirtschaftlichkeit steht auf einem anderen Papier.

Dann ist auch noch die Höhe der Rente so ein Problem. Heute kann mit Sicherheit niemand sagen, wie hoch diese einmal sein wird. Macht man einen Vergleich mit anderen Finanzprodukten, die man zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge nutzen kann, schneidet die Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung sehr schlecht ab.

Derzeit liegt die zu erwartende Rentenhöhe bei ca. 68 Prozent des bisherigen Einkommens, wobei sich alle Experten einig sind, dass sich diese Zahl noch weiter reduzieren wird. Immer weniger Arbeitnehmer versorgen immer mehr Pensionäre, die älter werden und daher länger Zahlungen erhalten, und das ist eben das Hauptproblem.

Eine private Altersvorsorge ist heute unverzichtbar.
Nur aus den Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung kann man heute im Alter seinen gewohnten Lebensstandard nicht mehr halten. Dadurch entsteht eine Versorgungslücke, die noch weiter anwachsen wird.

Daher ist es heute absolut unverzichtbar, sich eine private Altersvorsorge wie z. B. eine private Rentenversicherung aufzubauen.

Erst mit dem Aufbau einer privaten und einer gesetzlichen Rentenversicherung sorgt man dafür, dass man später im Rentenalter keine Versorgungslücke zu befürchten hat und man dadurch seinen gewohnten Lebensstandard beibehalten kann.

2) FONDSGEBUNDENE RENTENVERSICHERUNGEN

Man versteht im Grunde unter einer fondsgebundenen Rentenversicherung die Kombination aus einer klassischen Rentenversicherung und Fondssparen, somit können Sie die Vorteile beider Anlageformen für Ihre Altersvorsorge nutzen.

Der steuerliche Vorteil einer fondsgebundenen Rentenversicherung: Mit einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und einer Auszahlung ab dem 60. Lebensjahr unterliegen lediglich 50 % der Erträge der Steuerpflicht. Zusätzlich ist die Absicherung des Todesfalles einkommensteuerfrei, damit warten auf Ihre Angehörigen keine unangenehmen Überraschungen.

Diese flexible Geldanlage, bei der eine teilweise Auszahlung ebenso möglich ist wie eine Beleihung des angesparten Betrages, macht die fondsgebundene Rentenversicherung besonders interessant.

Besonders beachten sollte man beim Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung, ob der Anbieter seriös ist und dieser auch Sicherheiten vorzuweisen hat. In keinem Fall soll die prognostizierte Entwicklung des gewählten Fonds im Vordergrund stehen, denn Prognosen über einen längeren Zeitraum sind Nonsens. Man braucht sich ja nur die jüngste Entwicklung an den Kapitalmärkten vor Augen zu halten und man weiß, dass darauf kein Verlass ist.

Sie können anerkannte Ratings heranziehen, die unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kapitaldeckung die Sicherheit und Verlässlichkeit des jeweiligen Anbieters aufzeigen und bewerten.

Bei einer klassischen Rentenversicherung fließen die von Ihnen einbezahlten monatlichen Beiträge in sichere Anlageformen. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung werden die entsprechenden Beiträge in Fonds investiert. Als Anleger haben Sie die Wahl, alles in einen Fonds zu investieren, Sie können aber auch das Risiko streuen, indem Sie in mehrere Fonds investieren, darüber hinaus können Sie aber auch Ihr Investment von einem Fonds-Manager verwalten lassen.

Mit dem Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung schließen Sie einen Vertrag ab, der Sie einerseits für den Fall eines vorzeitigen Ablebens absichert, andererseits haben Sie aber auch die Chance, an den Kapitalmärkten überdurchschnittliche Renditen zu erwirtschaften.

Die Anlageformen sind unterschiedlich, Sie können zwischen eher konservativer oder mehr spekulativer Anlage wählen. Sie selbst entscheiden nach Abschluss der Ansparphase, ob Sie eine Einmalzahlung oder eine lebenslange monatliche Rente möchten. Die monatliche Höhe der Rente ist allerdings nicht garantiert, da sich die Entwicklung eines oder mehrerer Fonds über einen längeren Zeitraum wie schon erwähnt nicht vorhersagen lässt.

Wir hier bei Trading Economics haben festgestellt das in der Vergangenheit sich die Investmentfonds in der Regel "relativ gut" gegenüber anderen Anlageformen entwickelt, wobei man festhalten muss, dass Krisen, wie wir sie momentan haben, Ihnen immer wieder herbe Verluste in den gewählten Investmentfonds bescheren werden/können.

In der Regel wird von den Anbietern von fondsgebundenen Rentenversicherungen ein Mindestbeitrag von Euro 25,- bis Euro 50,- pro Monat verlangt.

Sämtliche Anbieter von privaten Altersversorgung werden in der Bundesrepublik Deutschland von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) überwacht, um Ihre Einlage(n) zu schützen und damit sichergestellt wird, dass die Versicherungsanbieter die versprochenen Leistungen auch tatsächlich erfüllen können.

Fondsgebundene Rentenversicherungen sind somit eine interessante Alternative zu klassischen Formen der Altersvorsorge.

3) RISTER-RENTE

Nachdem Sie das Maximum aus Ihrer betrieblichen Altersversorgung herausgeholt haben, sollten Sie sich der Riester-Rente zuwenden.

Mit der Riester-Rente, benannt nach dem Abgeordneten Walter Riester, können Arbeitnehmer privat für ihre Rente vorsorgen. Diese Form der privaten Rentenversicherung wird staatlich gefördert. Finanzdienstleister werben mit einer staatlichen Förderung von bis zu 67 % der jährlich eingezahlten Beiträge. 14,8 Millionen Deutschen, haben seit 2001 einen Riester-Vertrag abgeschlossen.

Die Riester-Rente hat gegenüber der betrieblichen Altersversorgung den Vorteil, dass sie mehrere Anlagealternativen bietet. Aber auch hier hat der Fiskus einen Riegel vorgeschoben: Sie können nicht beliebig viel investieren. Und abhängig von Ihrem Beruf und Einkommen könnte es sein, dass Sie nicht in den Genuss der Riester-Rente kommen können.

Viele Bürger sind jedoch nicht förderberechtigt, da sie keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, wie zum Beispiel Selbständige, Studenten ohne sozialversicherungspflichtige Anstellung oder 400-Euro-Jobber.

Für Familien ist die Riester-Rente besonders interessant, da es Zuschüsse pro Kind in Höhe von bis zu 185 Euro für alle bis 2007 geborenen Kindergeldberechtigte gibt. Eltern, deren Kinder 2008 zur Welt gekommen sind, werden mit bis zu 300 Euro belohnt. 154 Euro beträgt die Grundzulage für den Sparer. Der Staat wirbt zusätzlich mit einer Steuerersparnis, die aufgrund des Sonderausgabenabzugs gewährt wird. Die Grenze liegt bei 2100 Euro.

Abhängig ist jedoch die Förderung der Riester-Rente von den eingezahlten Beträgen und dem Einkommen. Mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttos müssen eingezahlt werden, um die volle Förderung zu erhalten. Berücksichtigt werden hierbei jedoch die Zulagen.

Für den Besitzer einer Riester-Rente ist also sehr wichtig, die jährlichen Sparbeiträge an das Einkommen anzupassen, dies kann auch noch kurz vor Jahresende mit einem Einmalbetrag erfolgen.

Für Eltern in der Erziehungszeit ist die Riester-Rente auch eine Chance. Mütter bzw. Väter, die aufgrund der Kindererziehung zu Hause bleiben müssen, erhalten die Grundzulage über den Vertrag des Ehemannes bzw. der Ehefrau, dafür müssen diese keine eigenen Beiträge leisten.

Für Alleinerziehende wird es dagegen schwieriger, die Förderung nach der Geburt des Kindes erhalten sie nur, wenn sie den Minimalbeitrag von 60 Euro im Jahr beziehungsweise von 5 Euro im Monat entrichten. Auf die staatliche Förderung der Riester-Rente haben Alleinerziehende ohne Job keinen Anspruch, wenn das Kind das dritte Lebensjahr erreicht hat. Deshalb darf der Vertrag weiter bespart werden, muss aber nicht.

Einen besonderen Anreiz gibt der Staat Personen unter 25 Jahren, es werden nämlich einmalig 200 Euro Extra-Bonus beim Vertragsabschluss gewährt.

Die Riester-Rente garantiert eine lebenslange Absicherung. Es gibt keine Begrenzung auf ein Höchstalter. Bis zum Tod erhält der Sparer die monatliche Rente. Ab dem Rentenbeginn hat er sogar die Möglichkeit, mit dem Erreichen des 60. Lebensjahrs einmalig bis zu 30 Prozent der eingezahlten Summe zu entnehmen.

Sollte er das Rentenalter nicht erleben, kann nur der Ehepartner in den Vertrag einsteigen und bei Rentenbeginn die Auszahlungen erhalten, auch wenn dieser selbst eine Riester-Rente besitzt. Wenn der Versicherungsnehmer nicht verheiratet war, erhalten die Erben lediglich die eingezahlten Beträge unverzinst zurück. Die Erben bekommen nichts, wenn der Tod kurz nach Beginn der Auszahlungsphase eintritt, hier erfolgt keine Auszahlung des Kapitals.

Ein großer Vorteil der Riester-Rente ist die Sicherheit vor Hartz IV, also Arbeitslosengeld II, es wird nichts angerechnet, wenn der Versicherungsnehmer Arbeitslosengeld beantragt. In der Ansparphase ist die Riester-Rente pfändungssicher. Bei Beginn der Auszahlung wird sie jedoch auf das Einkommen angerechnet und kann dann bis zur Pfändungsfreigrenze ausgebeutet werden.

Seit 01.01.2009 greift die neue Abgeltungssteuer nicht mit 25 Prozent auf die Riester-Rente zu. Diese Beträge werden steuerfrei ausgezahlt.

Börsenturbulenzen, wankende Banken und verschuldete Staaten bedrohen das Ersparte. Die Riester-Rente scheint da auf den ersten Blick attraktiv. Aber Vorsicht: Trotz Förderung werden oft nur geringe Renditen erzielt.

Sicher oder nicht? Kaum ein Vorsorgeprodukt sorgt für so viel Unsicherheit wie die Riester-Rente. Die Versprechen der Anbieter führen oft in die Irre.

Trading Economics Randnotiz: Sehr große Vorsicht!!! Tappen Sie nicht in diese Geldvernichtungsfalle!

4) RÜRUP-RENTE

Im Jahr 2005 wurde die Rürup-Rente eingeführt und wird auch als Basisrente bezeichnet. Hinsichtlich der Leistungskriterien entspricht die Rürup-Rente der gesetzlichen Rente.

Der Teilnehmer kann im Gegensatz zur klassischen Rentenversicherung sich bei der Rürup-Rente den angesparten Betrag allerdings nicht in einem Zug ausbezahlen lassen, sondern erhält bis an sein Lebensende einen festen Geldbetrag. Die Rürup-Rente wird vom Staat gefördert, insbesondere steuerliche Aspekte werden erheblich erleichtert, im Falle einer Arbeitslosigkeit, wird die Rente nicht berücksichtigt.

Der Anleger muss sich für den Abschluss einer Rürup-Rente dazu bereit erklären, bis an sein Lebensende einen monatlichen Festbetrag ausgezahlt zu bekommen. Die Rente wird ab dem 60. bzw. 62. Lebensjahr ausbezahlt, und es können Ansprüche aus dem Rürup-Rentenvertrag nicht auf Verwandte übertragen werden, die Rente kann auch nicht weiter veräußert werden.

Als zusätzliche Absicherung im Alter wird oftmals eine Rürup-Rente abgeschlossen, seit dem Jahr 2005 kann man die Beiträge als Sonderausgaben geltend machen. Die Rürup-Rente kann bei fondsgebundenen Versicherungen, herkömmlichen Rentenversicherungen und bei britischen Versicherungen abgeschlossen werden.

Da Selbstständige nicht mehr auf die staatlichen Förderungen der Riester-Rente zurückgreifen können, wird von diesen die Rürup-Rente gerne genutzt. Auch viele Angestellte entscheiden sich ebenfalls für den Abschluss einer Rürup-Rente, denn durch die steuerliche Anrechnung als Sonderausgabe kann neben der grundsätzlich vorhandenen Rente ein weiteres Standbein fürs Alter aufgebaut werden.

Vor dem Beginn der Rente kann der Rentenvertrag der Rürup-Rente nicht aufgelöst werden, daher wird dieser auch beim Arbeitslosengeld II nicht berücksichtigt. Die eingezahlte Rürup-Rente kann nicht gepfändet werden.

Sollte vor dem Beginn der Rente der Todesfall eintreten, werden die eingezahlten Leistungen zu Gunsten der Rentenversicherung bzw. der dortigen Versicherten einbehalten.

Es besteht auch die Möglichkeit, eine Klausel einzubauen, durch welche eine zusätzliche Hinterbliebenenrente erstellt wird.

Die Hinterbliebenenrente beträgt zumeist einen bestimmten Prozentsatz der Hauptrente, der sich auf ca. 60 % beläuft.

Falls der Rentenabschluss von einer Person abgeschlossen wird, welche kindergeldberechtigten Nachwuchs hat, werden die Kinder, solange sie noch Kindergeld ausgezahlt bekommen, ebenfalls einen Prozentsatz der Rente erhalten.

Zahlreiche Zusatzversicherungen können bei einer Rürup-Rente abgeschlossen werden, zu diesen gehört nicht nur die Hinterbliebenenversicherung, sondern auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Es ist zu beachten, dass im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung die Leistungen in etwa gleich sind und auch die steuerliche Behandlung identisch ist.

Für den Versicherungsnehmer entstehen allerdings Nachteile, wenn dieser zu einer Rürup-Rente noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat. Kündigt man nämlich die Rürup-Rente, so muss man auch parallel dazu meistens die Berufsunfähigkeitsversicherung auflösen.

Damit der Rentenvertrag nach wie vor gehalten werden kann, wenn der Versicherungsnehmer einen finanziellen Engpass durchlebt, bieten etliche Versicherungen Modelle und Hilfspakete an. Falls die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Leistung vollbringen muss, wird diese allerdings vollständig versteuert.

Es ist stets darauf zu achten, dass beim Abschluss einer solchen kombinierten Versicherung die Vor- und Nachteile der persönlichen Steuerbelastung mit einbezogen werden, denn Einnahmen aus Mietverträgen oder Kapitalverträge können die zu entrichtenden Steuern enorm anheben.

Die Rürup-Rente ist als Alternative zur gesetzlichen Versicherung oder als Ergänzung derer eine gute Möglichkeit zur Aufbesserung der Rente.

Weitere Trading Economics Informationen zur Rürup-Rente:

Die Rürup-Rente ist vor allen Dingen für Selbstständige und Besserverdiener eine gute Alternative. Bei starren Konditionen lassen sich hohe Förderungen abgreifen. Trotzdem wird sie verhältnismäßig wenig nachgefragt.

Rente erst ab 62 und sinkender Garantiezins: Bei Rürup-Neuverträgen ändert sich ab dem kommenden Jahr einiges.

5) DIE BETRIEBLICHE ALTERSVERSORGUNG (oder jeder andere Rentenplan, der durch Ihren Betrieb unterstützt wird)

Dass die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung kaum noch genügen und dadurch der genussvolle Lebensabend gefährdet ist, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein.

Dennoch bieten sich Möglichkeiten entsprechend vorzusorgen, um das Rentenalter in angemessenem Wohlstand genießen zu können. Der Staat fördert neben den populären Produkten zur privaten Altersvorsorge, der Riester- und der Rürup-Rente, auch die betriebliche Altersvorsorge mit attraktiven Steuervorteilen.

Was wäre, wenn sich zumindest ein Teil Ihres angelegten Kapitals garantiert verdoppeln würde?

Nun, wenn Sie Vollzeit arbeiten, haben Sie oftmals die Chance, sich an Arbeitgeberplänen zu beteiligen, die Sie bei der Ansparung Ihrer Rente unterstützen. Wenn Ihre Firma solche Möglichkeiten anbietet, dann sollten Sie sie wahrnehmen, aber nicht mit Ihrem kurzfristig benötigten Geld, sondern mit dem Geld, das Sie für Ihre Alterssicherung vorgesehen haben. Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, wie Sie mit derartigen Plänen beginnen können.

Wer kann eine betriebliche Altersvorsorge abschließen und wie funktioniert sie?

Seit einigen Jahren besteht für Arbeitgeber in Deutschland die Pflicht, ihren sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern die Möglichkeit zur betrieblichen Altersvorsorge anzubieten.

Von dieser lohnenden Entgeltumwandlung machen dennoch nur wenige Arbeitnehmer Gebrauch. Bei der Entgeltumwandlung wird ein Teil des Bruttoeinkommens direkt in den Altersvorsorgevertrag eingezahlt.

Das heißt, diese Pläne (wie z. B. eine Direktversicherung) ermöglichen es Ihnen, unversteuertes Kapital direkt zu investieren (allerdings nicht unbegrenzt). Außerdem legt der Arbeitgeber (steuerlich motiviert) noch sein Scherflein dazu. Auf diese Weise wächst Ihr Kapital steuerfrei und (kostenloser Bonusalarm!) Ihre Beiträge senken Ihr zu versteuerndes Einkommen (was bedeutet, dass Sie weniger Steuern zahlen müssen). Sie bezahlen erst Steuern, wenn Sie sich in der steuerlich vorteilhafteren Rentenzeit befinden.

Der Vorteil: Das für die Altersvorsorge eingesetzte Geld bleibt unversteuert. Somit ist die betriebliche Altersvorsorge besonders für Personen mit einem hohen Einkommenssteuersatz interessant.

Auf diese Art und Weise können bis vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens bis zur Bemessungsgrenze steuerfrei für die Altersvorsorge genutzt werden. Dadurch beläuft sich der theoretisch förderfähige Betrag auf bis zu 2.530 Euro pro Jahr.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, vermögenswirksame Leistungen in die betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen.

Welche Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge gibt es?
Fünf verschiedene Arten der Vorsorge stehen dem Arbeitnehmer bei der betrieblichen Altersvorsorge grundsätzlich offen: Pensionskassen, Unterstützungskassen, Pensionsfonds, Direktzusagen und Direktversicherungen.

Welche der fünf Möglichkeiten angeboten wird, liegt in der Entscheidungsgewalt des Arbeitgebers, leider haben Sie kein Recht, sich Ihre betriebliche Altersvorsorge aussuchen zu können. Große Betriebe bieten meist die Direktzusage an, bei der sich das Unternehmen zur Zahlung einer Rente an den Arbeitnehmer verpflichtet. Dafür muss das Unternehmen entsprechende Rückstellungen bilden.

Es handelt sich aber grundsätzlich immer um den Aufbau einer kapitalgedeckten Altersvorsorge. Je nach Form der Anlage kann bei entsprechendem Alter eine Auszahlung als Einmalzahlung oder in Form einer monatlichen Rente erfolgen.

PRO und CONTRA

Pro
Eine betriebliche Altersvorsorge hat zahlreiche Vorteile:
Neben den angesprochenen Steuervorteilen können die Arbeitnehmer von günstigeren Konditionen profitieren (Gruppenverträge). In den meisten Betrieben werden gleich von mehreren Mitarbeitern entsprechende Verträge abgeschlossen, dadurch können besonders günstige Konditionen ausgehandelt werden (der Betriebsrat will ja auch was verdienen).

Durch diese Art "Mengenrabatt" alleine profitieren die Arbeitnehmer. Dadurch betragen die laufenden Gebühren oft nur ein Drittel von den für private Altersvorsorgeverträge üblichen Kosten.

Na, da klimpert's dann wieder im Sparstrumpf, und letztlich steht Ihnen wieder mehr Geld für den Aufbau Ihres "zukünftigen" Vermögens zur Verfügung. Wie wir hier bei Trading Economics das machen, werden wir später erörtern, denn im Sparstrumpf gibt es keine Zinsen oder Renditen.

Zahlen Sie einen zu teuren Betriebsrentenvertrag?

Prüfen Sie, ob Ihnen nicht ein zu teurer Betriebsrentenvertrag verkauft wurde.

Da kann es schon mal vorkommen, dass Ihnen nicht der angepriesene günstige Gruppentarif, sondern ein Einzeltarif mit viel höheren Kosten aufs Auge gedrückt wurde, denn die Vertreter bekommen für Einzeltarife mehr Provision.

Sie sollten auf alle Fälle einmal überprüfen, ob Sie den günstigen Gruppentarif bekommen haben. Wenn nicht, sollten Sie von der Gesellschaft, die Ihnen den Vertrag verkauft hat, die Umstellung Ihres Vertrags verlangen.

Unglücklicherweise passen nicht alle Betriebsrentenpläne zu Ihnen. Manche Firmen bieten keine oder nur unvorteilhafte Pläne an, oder die Pläne sind mit horrenden Gebühren versehen. Und es ist oft nicht ganz leicht herauszufinden, ob der Plan gut oder nur eine Zitrone ist.

Contra
Vor allem für Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen ist die betriebliche Altersvorsorge weniger rentabel.
Sie profitieren nur geringfügig von der Steuerbegünstigung. In einem solchen Fall lohnt sich ein Abschluss einer privaten Altersvorsorge für den Arbeitnehmer eher als die betriebliche Altersvorsorge.

Sie haben kein Geld zu verschenken:
Prüfen Sie, ob Ihre Krankenkassenbeiträge für die betriebliche Altersvorsorge berechtigt sind.

Krankenkassenbeiträge auf eine betriebliche Altersvorsorge und Abfindungen aus betrieblicher Altersversorgung sind im Einzelfall verfassungswidrig.

Rentner können Geld zurückholen, wenn diese als Arbeitnehmer nach einem Jobwechsel den Vertrag über eine betriebliche Altersvorsorge privat fortgeführt haben.

Denn Sie müssen im Alter auf den privat angesparten Anteil Ihrer Rente keine Beiträge für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. In vielen Fällen aber haben die Krankenkassen diesen eingezogen.

Wer gegen diese Praxis noch keinen Widerspruch eingelegt hat, sollte das jetzt nachholen.

Die Krankenkassen erstatten Ihnen Krankenversicherungsbeiträge, die Sie für diese betriebliche Altersvorsorge kassiert haben.

Weitere Informationen zur betrieblichen Altersvorsorge

Mit Hilfe der Arbeitgeber kann in der betrieblichen Vorsorge viel Geld gespart werden. Doch viele Angestellte wissen nicht wirklich über ihre Rechte Bescheid und verschenken ihre Möglichkeiten.

Denken Sie an Ihren Sparstrumpf!

6) NORMALE VERSTEUERBARE KONTEN

Dort sollten Sie steuerbegünstigte Anlagen tätigen (Fragen Sie dazu bitte Ihren Steuerberater, da Trading Economics aus standesrechtlichen Gründen keine steuerliche Beratung durchführen darf). Vergleichen Sie dabei aber immer die Gebührensätze und fragen Sie nach besonderen Angeboten der Banken und Sparkassen.

7) IMMOBILIEN

Immobilien sind für mich kein gutes Investment.

In der Vergangenheit wurden in Deutschland, Immobilienbesitzer schon zweimal vom Staat ordentlich zur Kasse gebeten. Man kann ohne Übertreibung sagen, diese wurden bis auf die nackte Haut geschröpft, dies kann bei Staatlichen Schuldenbergen wo der Gipfel schon im Nebel liegt, jederzeit ein drittes Mal passieren.

Schließen Sie mal die Augen, und stellen Sie sich nur vor wie viele Augenpaare auf Ihre wertvollen Immobilienwerte sehen, höheren Sie auch schon eine unbekannte Registrierkasse klingeln? Dann wird es allerhöchstens Zeit das Sie schnell wieder die Augen öffnen und sich die Schweißperlen von der Stirn wischen.

Meiner Meinung nach, sollte eher ein Verkauf von Immobilien in Betracht gezogen werden, auch wenn die Preise weiter steigen, so viel Geld bei einem jetzigen Verkauf bekommen Sie wahrscheinlich nie wieder.

Auch das Zauberwort Flexibilität leidet unter einem Immobilienbesitz gewaltig.

Sie sollten sich auch fragen warum Warren Buffett der erfolgreichste Investor aller Zeiten, nicht in Immobilien investiert.

8) EDELMETALLE

Der physische Besitz von Gold und Silber ist definitiv als Lebensversicherung für Ihr Vermögen in Krisenzeiten, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verwerfungen sowie Inflation absolut zu empfehlen. Damit verfügen Sie über zwei altbewährte und weltweit akzeptierte Sachwerte zur Vermögenssicherung.

Zusätzlich kann man sich mit Silber vor einem möglichen Goldverbot schützen.

Sorgenloser können auch Sparer sein die nicht so viel auf der hohen Kante haben, aber jedes Monat 100 Euro zurücklegen können.

Eine Silbermünze kostet 50 Euro, Sie kaufen einfach jeden Monat zwei Silbermünzen (Vorsicht: Im Ernstfall bekommen Sie nur den reinen Silber- Materialwert bezahlt).

Noch besser Sie kaufen jeden Monat einige 1 oz Feinsilberbarren. Eine Feinunze entspricht nach heutiger Definition exakt 31,1034768 Gramm und kostet 18,22 EUR (05.08.2016)

Da können Sie reinbeißen, die können im Wert steigen oder fallen, aber sie gehören einem immer, man kann sie überall mitnehmen, sie werden nicht besteuert, und keiner kann sie Ihnen wegnehmen.

Mit Silber zu bezahlen ist allein schon durch den niedrigeren Kaufpreis von Feinsilberbarren besser. Damit kann man in extremen Krisenzeiten problemlos die Deckung des täglichen Bedarfs an Lebensmitteln und Gebrauchsgütern aufrechterhalten.

 9) STREUOBSTWIESE

Mit Wald, Acker und Heide habe ich wahrlich meine Freude.

Sie müssen ja nicht gleich ein Großgrundbesitzer werden, aber eine kleine Streuobstwiese mit ein bisschen Wald dazu, kann man schon für wenig Geld erwerben. Dadurch besitzen Sie einen Sachwert, der Ihnen auch von enormen Nutzen sein kann.

Als Sachwertrendite wachsen Holz und Lebensmittel heran. Wir werden es uns vielleicht nicht mehr leisten können, unsere Nahrungsmittel aus der ganzen Welt einfliegen oder herbeischiffen zu lassen, wenn sie Staatsschulden weiterwachsen.

In diesem Zusammenhang will ich noch darauf hinweisen, dass das natürliche und selbstverständliche Ziel eines jeden Konsumenten sein sollte, gesunde Nahrungsmittel in hochwertiger Qualität und ausreichender Menge herzustellen.

Gemäß dieser Zielsetzung sind genmanipulierte Nahrungsmittel sicherlich keine Alternative.

Daher ist es unbedingt überlegenswert, in Deutschland in Gartenland zu investieren. Sie können z.B. Selbstversorger werden der hochwertigen Lebensmittel erntet und dadurch seiner Gesundheit etwas sehr Gutes tut. Man nennt so etwas Lebensqualität, bei diesem Produkt habe ich noch kein Preisschild entdecken können.

10) DIREKTE BETEILIGUNGEN AN NATURANLAGEN

Wenn Sie ein Gartenlandbesitzer werden dann sehen Sie sich gleich in Ihrer unmittelbaren Umgebung um ob Sie auch eventuell direkte Beteiligung an Naturalanlagen erwerben können.

In einer Ebene denken und in der anderen handeln oder Global denken, lokal lenken!

Warum sollten Sie ihr Geld weltweit in ethisch wie ökonomisch fragwürdige Papierwerte stecken, wenn sie ihr Geld ebenso gut dort wirken lassen könnten, wo sie Ihr Gartenland besitzen oder sogar dort leben und arbeiten.

Damit stärken sie die regionale Wirtschaft und schaffen eventuell sogar Arbeitsplätze in der direkten Umgebung.

Es gibt etliche gute und lokale Firmen, die mit zusätzlichem Geld großes leisten können.

Mehrere Fliegen werden mit einer Klappe durch eine direkte Beteiligung geschlagen:

  • Die Bank bleibt außen vor.
  • das Unternehmen bekommt zinsgünstiger ein Darlehen.
  • der Anleger eine Verzinsung über der Inflation.
  • oder statt einer Verzinsung wird eine Gegenleistung in Naturalien bzw. in anderen Sachwerten abgeschlossen!

Wenn Sie ein Haushaltsbuch führen wissen Sie wie viel Sie monatlich für Nahrungsmittel ausgeben.

Idealerweise lässt sich der Kreditgeber seine Ansprüche per Vertrag durch Sachwerte absichern. Sie wissen ja, Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser und mit einem Vertrag haben Sie beides schriftlich niedergelegt.

Vor einem Abschluss steht Ihnen eine Palette möglicher Investments zur Verfügung: Sie können in einen Weinberg einen Bauernhof oder in eine Imkerei investieren. Es stehen auch Handwerksbetriebe wie beispielsweise Käsereien, Mostbetriebe oder Schnapsbrennereien, Sägewerke, Mühlen, Schreinereien, Bäckereien oder Installateur Betriebe etc., zur Auswahl. Diese Investitionen können Ihnen gute bis hervorragende Erträge einbringen.

Die „Manufaktur“ ist absolut in-in Deutschlands Szenevierteln!

Da gibt es noch eine weitere Alternative, um selbst ein Mini-Banker zu werden: Beim sogenannten „peer to peer (P2P) lending“ werden Kredite direkt von Privatpersonen an Privatpersonen vergeben-ohne dass eine Bank involviert ist.

Hier gilt das Gleiche wie bei den oben genannten Geschäften: einen Zinsvorteil haben Kreditnehmer so wie Kreditgeber. Auch hier ist Vertrauen gut, ein kurzer schriftlicher Vertrag aber besser.

11) SAMMLUNGEN

Hobby und Leidenschaft findet man unter Sammler, diese Sammler Eigenschaften können aber auch in den Ruin führen. Eine Sammlung ist auf keinem Fall eine werthaltige Vermögenssicherung, denn in einer Krise wird nicht der Liebhaberwert der Objekte bezahlt, sondern immer nur der tatsächliche Materialwert.

Unter dem Aspekt der Vermögensabsicherung rate ich von Sammlungen wie Kunst (Gemälde, Skulpturen, etc.), Oldtimern, Porzellan aller Art und Briefmarken und Sammlermünzen, ab.

Sammlermünzen sind für mich Interessant z.B. alte römische Münzen, aber in einer extremen Krise gilt auch hier, es wird immer nur der tatsächliche Materialwert bezahlt.

Es gibt sicher tausend gute Gründe, eine Sammlung zu behalten, familiäre Tradition, emotionale Bindungen, Liebe zur Sache oder zum Detail. Wenn wir aber über Vermögensabsicherung sprechen, dann lautet derzeit mein Rat: verkaufen!

Denn durch die völlig übertriebenen Preisentwicklungen auf vielen Sammlermärkten kann man durch einen Verkauf seiner Sammlung "noch" gutes oder sogar viel Geld bekommen. Ob in naher Zukunft solche Sammlerpreise auch noch zu erzielen sind, ist aufgrund der weltweit mehr als Angespannten finanziellen Lage, eher unwahrscheinlich.

12) BITCOIN UND ANDERE KRYPTOWÄHRUNGEN

Ist das virtuelle Geld im Vormarsch?

Die virtuellen Parallelwährungen sind eine extrem heiße Wette mit enorm hektischen Kursausschlägen. So interessant die Idee eines „crowd money“ auch sein mag-ein wertsicheres Investment sind sie auf keinen Fall,

Die Nachteile überwiegen ganz klar! Digitale Währungen sind äußerst spekulativ. Da können Sie auch gleich Lotto spielen oder ins Spiel Casino gehen.

13) FONDS

Nun, da kann ich leider nichts positives schreiben.

Was glauben sie, warum die Branche die Fondsidee entwickelt hat? Ihnen wird erzählt, dass sie damit einer starken Gemeinschaft beitreten und somit das Risiko auf viele Schultern verteilt wird. Außerdem könne man mit mehr Kapital bessere Ergebnisse erzielen, als mit ihren € 50 monatlich alleine.

Alles Quatsch!

Fonds gibt es nur aus einem Grund: Die Fondsgesellschaften – die meistens auch 100%ige Töchter von Banken sind – legen Fonds auf, da innerhalb dieser Fonds quasi ohne Kontrolle (auch wenn wir in Deutschland inzwischen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Berlin, kurz BaFin haben) alles gemacht werden kann.

So verlangen manche Fonds bis zu 10% Aufgabeaufschlag, aber natürlich gut versteckt, damit sie es möglichst nicht merken: das ist nämlich die Differenz zwischen Verkaufs- und Rückkaufkurs. Mit anderen Worten: wenn sie heute so einen Fonds kaufen und ihn morgen wieder verkaufen wollten, dann haben sie schon bis zu 10% ihres Geldes verloren.

Wahnsinn oder?

Aber es geht noch weiter: kein Fonds ist verpflichtet offenzulegen, wo welche Gelder wie erwirtschaftet wurden. So kann der Fond Gewinne vertuschen und diese anstatt an sie auszuzahlen an internen Gebühren berechnen, was er will, Mitarbeiter, Fondsmanager und an die Gesellschafter (= Banken) jeden Betrag auszahlen, wie er gerade lustig ist. Den mickrigen Rest bekommen sie dann als Ausschüttung.

Beispiel:

Brandbrief von Goldman-Sachs-Manager

Die Abrechnung

Blick zurück im Zorn: In einem Gastbeitrag für die "New York Times" hat ein Manager des Geldhauses Goldman Sachs über seinen Noch-Arbeitgeber ausgepackt. Die Atmosphäre dort sei "vergiftet und zerstörerisch", die Mitarbeiter prahlten nur noch damit, wie sie ihre Kunden abzockten. Weiterlesen...

Nach Brandbrief

JP Morgan warnt Mitarbeiter vor Häme über Goldman

New York - In der Chefetage von Goldman Sachs dürfte Greg Smith derzeit zu den meistgehassten Menschen gehören. Am Mittwoch verabschiedete sich der langjährige Goldman-Manager mit einem Brandbrief in der "New York Times". Darin warf er seinen früheren Kollegen vor, sie würden Kunden systematisch abzocken.  Weiterlesen...

Bitte stellen Sie selbst Nachforschungen an und bilden Sie sich über Fonds Ihre eigene Meinung, und fragen sich ernsthaft, ob ein Fond wirklich das ideale Finanzprodukt für Sie ist.

Sie haben sicher schon unsere Trading Economics Webseite durchstöbert, da werden Sie sicher schon mehrmals folgendes gelesen haben...

AKTIEN-DEPOT MIT ABSICHERUNG GEGEN KURSVERLUSTE

Wenn Sie Ihre Aktien absichern oder besser gesagt gegen einen Aktien-Wert-Verlust versichern, um bei entstandenen Schaden (Kursverlust) die Schadensprämie, die Sie dafür erhalten, wieder in neue Aktien reinvestieren, sind sie auf dem besten Weg ein Vermögen aufzubauen, von dem Sie heute nur träumen können!

Sollte der Aktienmarkt also wieder einmal abtauchen und einen Tiefenrausch erleben, so wird in einer solchen Situation mehr Gewinn mit der Absicherung Ihres Aktiendepot erwirtschaftet als der Wertverlust der Aktien verursacht hat. Mit diesem Absicherungsgewinn kaufen wir uns natürlich wieder kostenlos qualitativ hochwertige Aktien!

Nun stellen Sie sich bitte fogende Frage...

Wenn man seine Aktien und auch andere Finanzprodukte gegen Kursverluste absichern kann, wieso haben dann die meisten Fonds beim Crash 2000 und 2008 (nur um die letzten zu nennen) so verheerende Verluste gemacht?

Eine Aussage eines Fonmanagers finde ich besonders dreist...
Unsere ­Strategie ist durch die „nicht vorhersehbare“ Marktentwicklung durchkreuzt worden.

Es hat Fonds gegebeben die im Oktober 2008 in nur wenigen Tagen über 60 Prozent und aufs ganze Jahr gesehen sogar ein Minus von rund 75 Prozent Wertverlust zu verzeichnen hatten.

Ich kann Ihnen nur empfehlen: Werden Sie in wenigen Schritten Ihr eigener Depotmanager!

14) AKTIEN

Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches ein Eigentumsanteilrecht des Aktionärs an einer Gesellschaft in einer Aktienurkunde verbrieft und auf den Namen und den Inhaber lauten kann. Die Aktie stellt einen Anteil am Gesellschaftskapital einer Kapitalgesellschaft dar.

Aktiengesellschaften werden an den verschiedensten Börsenplätzen gehandelt

Deutsche Börsenplätze

Neben dem Börsenplatz Frankfurt mit seiner elektronischen Börse Xetra® und Frankfurt mit der bekannten Derivate-Börse Euwax®, gibt es noch viele interessante Alternativen für Privatanleger in Deutschland. So hat sich beinahe jeder Börsenplatz auf bestimmte Wertpapiere oder Börsensegmente spezialisiert (Stuttgart z. B. für Optionsscheine). Mehr über deutsche Börsenplätze

Xetra® - Referenzmarkt für deutsche Aktien

Immer mehr private Investoren wollen von einer hohen Liquidität profitieren, die von anderen deutschen Börsenplätzen nicht erreicht wird. Aber nicht nur die große Liquidität spricht für Xetra®. Die elektronische Handelsplattform bietet höchste Transparenz und die breiteste Angebotspalette mit über 500.000 Produkten. Mehr Informationen zu Xetra...

Europäische Börsenplätze

Nachdem ein Übernahmeangebot der Deutschen Börse abgelehnt wurde, fusionierte die Euronext® im Jahre 2006 mit der New York Stock Exchange (NYSE®) und formte so als NYSE Euronext® die erste transatlantische Börse der Welt. Die größte und älteste europäische Börse ist in London ansässig.Mehr zu europäischen Börsenplätzen...

Internationale Börsenplätze

Der Einfluss der internationalen Aktienmärkte auf den deutschen Aktienmarkt ist enorm. Egal ob Asien mit seiner Wertpapierbörse Tokio, die den neuen Handelstag einläutet oder Amerika mit der weltgrößten Wertpapierbörse NYSE® oder besser bekannt als Wall Street. Die wichtigsten internationalen Börsenplätze...

An diesen Börsen können Sie Aktien von den größten Unternehmen dieser Welt kaufen und verkaufen. Wie z.B. VW, Mercedes, IBM, Google, Apple, General Electric, Yahoo, Nike und HSBC, um nur einige zu nennen.

Die Händler und Investoren machen/schaffen an den Börsen, durch Angebot und Nachfrage, die Aktienpreise.

Je mehr Aktien Sie von einer Gesellschaft besitzen, desto größer ist Ihr Anteil an diesem Unternehmen. Wenn Sie alle Aktien einer Gesellschaft besitzen, so besitzen Sie zu 100% dieses Unternehmens!

Wenn Sie Aktien von einem Unternehmen besitzen, so haben Sie etwas Greifbares, Physisches in der Hand (oder im Depot).

Wenn Sie 100 Aktien von Mercedes besitzen, dann gehören diese Ihnen. Sie können mit diesen tun, was immer Sie wollen. Sie können sie behalten, so lange Sie wollen (Ihr ganzes Leben lang, wenn Sie wollen, ja sogar vererben) oder Sie können diese jederzeit während der Börsenzeiten verkaufen.

Wenn der aktuelle Preis der Aktie über Ihren Kaufpreis steigt und Sie zu diesem höheren Preis Ihre Aktien verkaufen, dann haben Sie einen Gewinn gemacht.

Beispiel: Google Inc. (Kürzel: GOOG)-Nasdaq®

Sie kaufen 100 Aktien von Google zu einem Preis von $ 600/Aktie.

Das kostet Sie $ 60.000 (100 St. x $ 600/Aktie).

Ab dem Zeitpunkt, wo die Transaktion stattgefunden hat, gehören die 100 Google-Aktien Ihnen.

Einen Monat später liegt der Preis der Google Aktie an der Börse bei $ 650 je Aktie. Da Sie ja die Aktien physisch besitzen, könnten Sie Ihre Aktien an der Börse jederzeit einem anderen Investor verkaufen.

In diesem Fall wären Ihre 100 Aktien nun $ 65.000 wert (100 St. x $ 650/Aktie).

Verkaufen Sie nun Ihre Aktien zu einem Preis von $ 650/Aktie, so machen Sie $ 5.000 Gewinn.

Aber dasselbe gilt auch in die andere Richtung: Sagen wir, Sie kaufen dieselben 100 Google Aktien zu einem Preis von $ 600/Aktie. Aber der Aktienpreis steigt nicht, sondern fällt auf $ 520 je Aktie. Wenn Sie jetzt Ihre Aktien zu diesem “niedrigen” Preis verkaufen „müssen“, machen einen Verlust von $ 8.000.

Schlimmer noch: Sollte sich Google als eine Lehman-Brothers-Aktie entpuppen und Konkurs anmelden, dann sind Ihre Aktien 0 Wert und Sie verlieren $ 60.000.

Ok, ich hoffe, ich habe es verständlich rübergebracht…

Der Aktienmarkt wurde geschaffen, damit sich öffentlich gehandelte Unternehmen, Kapital beschaffen können.

Zum Beispiel hatte Microsoft im März 1986 seinen Börsengang (IPO = Initial Public Offering) und verkaufte 2,8 Millionen Aktien für $ 21/Aktie. Dadurch flossen $ 58.800.000 in die Microsoft Kasse.

In relativ kurzer Zeit und sehr effizient, hat Microsoft fast 59 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt, mit dem das Unternehmen dann wachsen konnte.

Die Schaffung des Aktienmarktes löste für Unternehmen ein sehr wichtiges Problem der Kapitalbeschaffung, aber dadurch tauchte auch ein neues Problem auf.

Das Problem des Risikos.

Wenn Sie Aktien kaufen so kaufen Sie sich damit ein Stück von der Firma und machen sich somit von deren Erfolg und dem Kursverlauf an den Börsen abhängig.

Mit so einem Aktienkauf kann man hohe Gewinne realisieren.

Aber hohe Gewinne birgt auch immer das Potential für hohe Verluste in sich.

Denken Sie nur Anfang 2001 an Enron; dieses Unternehmen wurde zu diesem Zeitpunkt als ein Marktführer im Energiehandel und als einer der größten Konzerne der Welt betrachtet. Nur wenig später war es der größte Bankrott in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Viele Anleger verloren ihre Ersparnisse durch die Investition in Enron.

Oder denken Sie an die ehemalige Nobeladresse Lehman Brothers – entgegen dem bis dahin geltenden Grundsatz “too big to fail” („Zu groß, um zu scheitern“) – musste das Unternehmen am 15. September 2008 Insolvenz anmelden.

In Folge der Insolvenz hat Lehman Brothers dem Steuerzahler einen Schuldenberg von über 200 Milliarden US-Dollar hinterlassen.

Wie Sie sehen können sind Aktien zwar Sachwerte mit Gewinnchancen, bergen jedoch das Risiko, dass man enorme Verluste erleiden kann.

Es gibt aber Möglichkeiten dieses Risiko erheblich zu minimieren oder sogar komplett auszuschließen!

15) AKTIEN-DEPOT MIT ABSICHERUNG GEGEN KURSVERLUSTE

Auch wenn ich Gold zu verschenken hätte, müsste ich dafür Werbung machen. „Henry Ford“

Philosophie

  • Man sollte in krisensichere Sachwerte investieren, die auch Gewinne erwirtschaften.
  • Aktien sind zwar Sachwerte mit Gewinnchancen, bergen jedoch das Risiko, dass man enorme Verluste erleiden kann.
  • Deswegen soll man Aktien zu jeder Zeit mit Optionen gegen Verluste absichern!
  • Wenn man das stetig tut, erwirbt man bei einem Kursverlust, zusätzlich kostenlos Aktien!

Vorausschauend Denken und Handeln: In Zeiten wie diesen, wo eine Krise die andere jagt, sollte man sein sauerverdientes Geld nicht nur verantwortungsvoll verwalten, sondern darüber hinaus nach Möglichkeiten suchen, wo sich Ihr Geld auch in Krisenzeiten mit geringstem Risiko solide vermehren kann.

Wir sind der Meinung, dass es niemals zuvor so wichtig war wie heute, seine Investments, sein Vermögen und die Altersvorsorge auf Nachhaltigkeit und Stabilität auch für extreme Situationen zu überprüfen.

Denn der finale Kollaps wird kommen die Frage ist nur wann?!

Aktien-Depot gegen einen Kursverlust absichern?

Wie schon erwähnt, ist eine Aktie ein Sachwert.

Sie kaufen Aktien die auch Warren Buffett in seinem Berkshire Hathaway Portfolio hält, sichern diese gegen einen möglichen Kursverlust ab oder besser gesagt Sie versichern diese gegen einen Wertverlust, um bei entstandenen Schaden (Kursverlust) die Schadensprämie (Optionsgewinn), die Sie dafür erhalten, wieder in neue Aktien (quasi kostenlos) reinvestieren

Damit haben Sie nicht nur die beste Anlageform in guten wie in schlechten Zeiten, sondern darüber hinaus sind Sie auf dem besten Weg ein Vermögen aufzubauen, von dem Sie heute nur träumen können!

Zusammenfassung

Nun können Sie auswählen welche Finanzprodukt-Konten Sie für Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Ersparnisse anlegen.

Sehe ich da Schweißperlen auf Ihrer Stirn?

Kann ich nachvollziehen, die würde ich auch haben, wenn ich an Ihrer Stelle wäre und keinen sicheren Finanzplan hätte.

Nur ein Konto für kurz-, mittel- und langfristigen Ersparnisse

In vielen Fällen werden folgende Konten von Sparern eingerichtet:

  • Kurzfristig: Tagesgeldkonto (1 Jahr Laufzeit)
  • Mittelfristig: Festgeldkonto (5 bis 10 Jahre Laufzeit)
  • Langfristig: Gesetzliche und Fondsgebundene Rentenversicherungen.

Es gibt aber eine extrem sichere und ertragreiche Möglichkeit, wo man seine kurz-, mittel- und langfristigen Ersparnisse, nur auf ein einziges Online-Konto legen kann. Dieses Online-Konto ist nur für den Inhaber zugänglich, der ohne zusätzliche Kosten, jederzeit auf sein Geld zugreifen kann.

Auf so einem Online-Konto kann man jederzeit Ein- und Auszahlungen tätigen, selbst Orders eingeben und ausführen und man ist an keine Laufzeit und Kündigungsfrist gebunden u. v. a. m.

Ich mache folgende Investments…

  • Edelmetalle (Ich kaufe jeden Monat eine kleine Anzahl Silber Feinunzen)
  • Streuobstwiese (Klein aber fein und überschaubar)
  • Hochwertiges Aktien-Depot mit Absicherung gegen Kursverluste (ein einziges Online-Konto)

Wenn ich kurz oder mittelfristige Geld benötige, veranlasse ich eine Überweisung (Überweisungsdauer - 3 bis 5 Tage) von meinem Aktien-Depot-Konto auf mein gewünschtes Bankkonto. Wichtig dabei ist: Meine kurz-, mittel- und langfristig angelegte Aktien-Depot-Performance leidet nicht darunter.

Wieso sollten Sie auch ein Aktien-Depot-Konto mit Absicherung gegen Kursverluste einrichten?

Ich lasse mir gerne das Gegenteil beweisen, aber ich behaupte es gibt sonst keine bessere und sichere Anlageform auf dieser Welt.

Stimmt nicht, weil es mit Abstand, keine bessere und sichere Anlageform auf dieser Welt gibt.

Das behaupte ich nicht nur, ist auch keine Werbung, sondern Tatsache!

Fragen Sie sich einmal selbst, die Aktienmärkte steigen und steigen, wer und was bringt diese eigentlich in so eine hauchdünne Höhenluft?

Wer investiert hier eigentlich?

Fragen Sie sich bitte auch, warum Warren Buffett's Aktien die er in seinem Berkshire Hathaway Portfolio hält in den letzten Jahren stetig gestiegen sind?

Warren Buffett hat 2016 so viel Geld mit seinem Aktien-Depot verdient, das er nicht mehr weiß, wie er dieses unterbringen soll.

Das ist kein Zufall, sondern hat triftige Gründe!

Und Sie schlagen sich mit Bankangeboten wie Sparbuch, Tagesgeld und Festgeldkonten etc. herum?

Könnte es sein das Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Anlagen nicht einmal so viel abwerfen um die Inflationsrate zu decken?

Mit allem Respekt, dann haben Sie einen wirklich lahmen Gaul im Rennen.

Risiko

Ich höre immer und immer wieder, das Sparer kein Risiko eingehen wollen und deshalb Bank-Finanzprodukte bevorzugen.

Nun, das Geld auf dem Bank-Konto gehört dem Sparer nicht, damit gibt dieser der Bank lediglich einen Kredit. Erst wenn man das Geld physisch abhebt gehört es einem wieder.

Die oben genannte Äußerung von Bundesfinanzminister Schäuble ist klar und deutlich, bei einer Bankenrettung müssen künftig alle Gläubiger haften. Damit meint er nicht nur die Besitzer von Bankaktien, sondern er meint vor allem die Sparer.

Jeder, der ein Konto bei einer Bank eingerichtet hat, ist Gläubiger der Bank. Das müssen Sie sich bitte auf der Zunge zergehen lassen, in der Hoffnung, dass Sie keinen bitteren Beigeschmack bekommen.

Das ist den wenigsten Sparern bewusst oder Sie wissen es nicht. Da ist es sicherer dass ich mein Geld in ein Schließfach, oder in den Tresor zu Hause geben, aber aufs Bankkonto keine größeren Beträge deponiere. Ich denke deshalb findet die ganze Bargeldabschaffung-Diskussion statt.

Erschwerend kommt hinzu, dass in einer Niedrigzinsphase es keine Zinsen gibt, und wir werden dadurch alle schleichend enteignet. Es wird sogar schon über einen Minuszins diskutiert, dann muss der Sparer Zinsen bezahlen, wenn dieser Geld auf seinem Sparbuch hat.

Auch nicht schlecht oder?

Sie werden jetzt sicher Denken, die oben genannten Fakten sind ja Stichhaltig, aber welche seriösen Alternativen gibt es wirklich um mein Geld nicht nur zu schützen, sondern dieses auch gewinnbringend durch die nur denkbar schwerste, noch nie in ihrem Ausmaß dagewesene Kriese zu bringen?

Eigentlich eine vermessene Frage-in einer schweren Krise an Gewinn zu denken.

Aber diese Möglichkeit besteht…Werden Sie Ihr eigener Aktien-Portfolio-Manager und sammeln Sie, speziell in Krisenzeiten, enorm viele kostenlose Aktien von hochwertigen Aktiengesellschaften ein.

Die Zauberformel

Sparen + Erspartes investieren + Gewinne reinvestieren = Vermögen

Sparen

Ich kann es nicht oft genug erwähnen, Sparen alleine genügt nicht, um Wohlstand aufzubauen. Wie die Made im Speck wird die Inflation die Spareinlagen wieder auffressen und übrig bleibt nur die Schwarte.

Erspartes investieren

Wenn man wirklich Wohlstand aufbauen will, muss Ihr Erspartes Investiert werden. Eventuell eröffnen Sie ein Geschäft oder beteiligen sich an anderen Geschäften.

Aber lassen Sie bitte Ihr Geld nicht auf einem Sparbuch verrotten. In unserem bestehenden Geldsystem ist Geld gleich Energie, bitte sehen Sie nach Ihrem Geld am Sparbuch und prüfen Sie nach, ob es nicht schlaff und kraftlos herumliegt und stinkesauer auf Sie ist.

Gewinne reinvestieren (Faustregel)

Ein gutes Geschäft oder eine seriöse Geschäftsbeteiligung oder Ihr eigenes Aktien-Depot mit Absicherung gegen Kursverluste kann im Jahr 30% Profit und mehr (vom Einsatz gerechnet) erwirtschaften, teilen Sie diese 30% Gewinn am Jahresende wie folgt auf:

  • 10% Steuern (Da ist Ihr Steuerberater gefragt)
  • 10% für Sie
  • Und die restlichen 10% reinvestieren Sie wieder in Ihr Geschäft.

Wenn Sie weniger als 10% für sich beanspruchen und dieses eingesparte Geld auch in Ihr Geschäft reinvestieren, zahlen Sie dadurch weniger Steuern.

Wenn Sie nichts für sich beanspruchen und dieses eingesparte Geld in Ihr Geschäft reinvestieren, zahlen Sie für das abgelaufene Geschäftsjahr, keinen Cent Steuern. Wie schon erwähnt, fragen Sie Ihren Steuerberater.

Dann haben Sie sozusagen den Turbo eingeschaltet und Ihr Wohlstand wird dadurch schneller aufgebaut.

Rechnen Sie bitte meine 3x10% Faustregel mal mit folgendem Gewinn in Euro…

  • 30.000
  • 300.000
  • 3.000.000
  • 30.000.000
  • 300.000.000

Rechnen macht Spass, oder?

Eine Win-win-win-Situation!

Vor allem Sie, Ihr Aktiendepot mit Absicherung und das Finanzamt (Damit Sie keine ernsthaften Probleme bekommen - Stichwort: Uli Hoeneß) sind extrem zufrieden.

 

Ihr eigenes Aktiendepot mit Absicherung aufbauen!


Alexander Firstbrain
Autor und Investor
Trading Economics