Der Trading Economics-Options Leitfaden
"Die wunderbare Welt der Optionen"

Kapitel 16 > Warum sollte man überhaupt Optionen handeln?

 

Wenn Sie Kapitel 15 "Was ist der Unterschied zwischen einer europäischen und amerikanischen Option?" gelesen haben wissen Sie jetzt um die unschlagbaren Vorteile einer US Option gegenüber Optionsscheinen und sind sich sicher mit uns einig das US Optionen die bessere (weil sicherere) Wahl sind, wenn es darum geht sein Portfolio abzusichern.

Aber vielleicht fragen Sie sich immer noch: "Warum sollte man überhaupt Optionen handeln?" in diesem Kapitel 16 werden wir diese Frage beantworten.

Nun es gibt viele Gründe warum man Optionen handeln sollte.

Es würde den Rahmen dieser Ausführung sprengen, hier alle aufzulisten. Aber es gibt viele gute Bücher, die zum Thema Derivate im Allgemeinen und Optionen im speziellen detailliert Auskunft geben können.

Der Grund jedoch warum Sie unseren Trading Economics Optionsleitfaden "Die wunderbare Welt der Optionen" lesen ist aber bestimmt der, dass Sie sich mit dem Thema, wie Optionen im Allgemeinen funktionieren und wie man mit diesen an der Börse Geld verdienen kann, zunächst einmal vertraut machen wollen.

Daher werde ich nur die zwei wichtigsten Gründe behandeln, warum man Optionen in Verbindung mit einem Aktienkauf handeln sollte.

1. Versicherung Ihres Aktien Depots gegen starke Verluste

Nehmen wir an, Sie besitzen 100 Aktien von General Electric (GE): Diese notiert bei $ 45/Aktie, das heißt Ihr Investment hat aktuell einen Wert von $ 4.500.

Wenn GE morgen um $ 25/Aktie fallen würde, hätten Sie einen Verlust bei Ihren Wertpapieren von $ 2.500 und ich denke, dass Sie diesen Verlust gerne vermeiden würden? Aber geht das denn? Natürlich und cih zeige Ihnen wie!!!

Sie kaufen gleichzeitig zu den GE Aktien einen langfristigen “am Geld” (ATM) GE 45 Put sagen wir für $ 2/Option (also kostet Sie Ihre Versicherung $ 200; wobei diese Prämie aus reinen ZEITWERT besteht und keinen INNEREN Wert besitzt).

Sollte jetzt die GE Aktien auf $ 20 fallen, so haben Sie mit den Aktien zwar einen Verlust von $ 2.500 in den Büchern stehen,

aber

Ihre 45 Put Option, die beim Kauf $ 200 gekostet hat, besitzt nun einen Wert von $ 25 und weißt somit einen Wert von ($ 25×100) = $ 2.500 auf.

Sie werden nun vielleicht denken: Ist doch dann Null Risiko oder?

… aber jetzt kommt’: wegen des Kaufpreises des 45 Puts von $ 200 höre ich immer und immer wieder “Optionen sind aber SEHR TEUER”.

Ihre Option bzw. Ihrer Versicherung hat nun einen Wert von Netto $ 2.300 Profit erwirtschaftet oder andersrum Sie haben den Schaden der Ihnen durch Ihre Aktien entstanden ist durch die Put Option annähernd ersetzt bekommen.

Warum Annähernd?

Profit Put Option $ 2.500 – MINUS $ 200,- (das war beim Kauf der Put Option „reiner“ Zeitwert) die Sie als Prämie beim Kauf der Put Option bezahlt haben => $ 2.300 Profit.

In diesem Fall hat Ihnen der Verkäufer das RECHT eingeräumt, Ihre GE Aktien zum Basispreis (Strike Price) für $ 45 je Aktie jederzeit während der LAUFZEIT an ihn zu verkaufen.

Das wiederum heißt: selbst wenn der Kurs der GE bei $ 20 steht können Sie dem Verkäufer (Stillhalter) des Puts Ihre Aktien zu $ 45 verkaufen, denn dieser ist VERPFLICHTET, Ihnen Ihre Aktien für $ 45/Aktie (Sie hatten ja eine 45 PUT Option) abzukaufen. Somit ist der Schaden auf $ 200 beschränkt worden.

Und das klingt doch wesentlich besser als $ 2.500 Aktien Verlust, oder???

Oder Sie verkaufen einfach die Put Option und haben dadurch $ 2.500 Bargeld auf Ihrem Konto.

Der Kurs der GE Aktie steht jetzt bei $ 20 da könnten Sie doch mit dem Bargeld von $ 2.000, 100 Stk. GE Aktien kaufen 🙂 um beim nächsten Anstieg doppelt dabei zu sein. Das machen Sie immer wieder und wieder, solange bis Sie z.B. 10.000 GE Aktien in Ihrem Aktien Portfolio haben… Ohhh jetzt habe ich Ihnen ja schon verraten, wie Sie kostenlos Aktien erwirtschaften können.

Genau das passiert nämlich, wenn Sie Ihre Aktien ABSICHERN oder besser gesagt gegen AKTIEN-WERT-VERLUST VERSICHERN, um bei entstandenem Schaden (Kursverlust) die SCHADENSPRÄMIE, die SIE dafür erhalten, wieder in neue Aktien REINVESTIEREN.

Sollte der GE Aktien Kurs fallen wird parallel dazu Ihre Put Option entsprechend an Wert zulegen. Ihre Aktien in GE sind dadurch quasi gegen Wertverluste weitgehend geschützt.

Denken Sie bitte in Ihrem eigenen Interesse nochmals darüber nach… und nochmal… und nochmal… JA das ist revolutionär!!! Das hat Ihnen noch keiner gesagt… das steht auch in keinem Buch über Optionen… und Sie werden auch im Internet nichts darüber finden!!!

Wenn Sie keine Absicherung Ihrer 100 GE Aktien bei $ 45 gekauft haben und die GE Aktie auf $ 20 fällt, dann haben Sie $ 2.500 Verlust. Wenn Sie 100 GE Aktien nicht mit einem Put Optionskontrakt abgesichert haben und 100 Aktien bei $ 20 „nachkaufen“ wollen, müssen Sie in Ihre eigene Tasche greifen um diese $ 2.000 aufzubringen.

Andererseits: mit einer entsprechenden Put Option wird der Verlust, den Sie mit Ihren Aktien machen fast ausgeglichen; Sie können mit dem entstandenen Gewinn aus dem Put aber eben auch quasi „kostenlos“ – also ohne neues Geld zuu investieren2 Aktien erwerben.

Sollte aber die GE Aktie aber anstatt zufallen um einen gewissen Betrag – sagen wir um $ 5 auf $ 50 – steigen, nehmen Sie den Gewinn mit, verkaufen den gekauften GE 45 Put und kaufen einen neue “am Geld” (ATM) GE 50 Put mit längerer Laufzeit und habe dadurch nach oben immer noch UNBEGRENZTES Gewinnpotential und nach unten NULL Risiko und ich Meine wirklich NULL RISIKO, denn Sie können keinen Cent mehr verlieren.

Sie haben dann irgendwann den „Point of no Return“ überschritten ab dem Ihr Vermögen keinen Schaden mehr nehmen kann.

SIE besitzen damit also eine ERSTKLASSIGE AKTIE wie GE in Ihrem Portfolio, bei der Sie nach oben UNBEGRENZT profitieren können und nach unten NULL RISIKO haben.

Können Sie sich das vorstellen? Cool, oder?

Sind Optionen jetzt immer noch zu teuer oder gar Teufelszeug? ICH DENKE NICHT!!!!!!!

Glauben Sie mir, viele Menschen wissen nicht, dass man seine Aktien gegen Verluste absichern kann und trotzdem nach oben UNBEGRENZTES Gewinnpotential hat!

Aber Sie wissen es jetzt! Handeln Sie entsprechend …

2. Hebelwirkung (Leverage)

Dies ist ein weiterer Grund warum ich Optionen liebe und deshalb werden wir dieses Thema ein wenig vertiefen und ins Detail gehen.

Was aber ist nun eine Hebelwirkung?

Der Begriff Hebelwirkung (engl. „Leverage”) bedeutet nichts anderes, als dass Sie mit WENIG VIEL bewegen können.

Beispiel: Mit einer Brechstange können Sie mit wenig Kraftaufwand alleine einen schweren Felsbrocken bewegen.

Durch den Abschluss einer Hypothek von $ 90.000 können Sie ein $ 100.000 Haus kaufen obwohl sie nur $ 10.000 Eigenkapital haben.

Optionen bieten Ihnen eine finanzielle Hebelwirkung, die Ihnen beim Handeln mit Aktien kein anderes Instrument bieten kann. Mit einer kleinen Summe Geld kontrollieren Sie mit Optionen an der Börse ein großes Investment.

Lassen Sie mich das näher erklären:

Erinnern Sie sich: wenn Sie einen Call oder Put kaufen, so kontrollieren Sie 100 Aktien. Wenn Sie fünf Optionskontrakte kaufen kontrollieren Sie 500 Aktien usw.

Kontrolle heißt, ein Call-Options Käufer hat das Recht aber nicht die Pflicht , 100 Aktien innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Kontraktlaufzeit), einen bestimmten Basiswert (Underlying) zu einem im Voraus festgelegten Preis (Basispreis, engl. Strike-Preis) der nicht verändert werden kann, zu kaufen.

Das heißt Sie können Riesengewinne machen, obwohl Sie nur wenig Risikokapital zum traden einsetzen.

Aus diesem Grunde kaufen Investoren Call und Put Optionen.

Lassen Sie mich ein Beispiel geben, das ich selber tatsächlich erlebt habe:

Vor langer Zeit – genauer gesagt im April 2004 – notierte die OSI Pharmaceuticals (OSIP) um die $ 38.

OSIP ist ein Pharmakonzern dass “Wunderpillen” gegen Krebs und andere schwere Krankheiten herstellt. Es war ein offenes Geheimnis in der Finanzpresse, dass die FDA (Food and Drug Administration in den USA) in den nächsten zwei Wochen eine wichtige Ankündigung machen würde, ob OSIP die wichtigen klinischen Studien und Tests eines Krebsmedikamentes erfolgreich abgeschlossen hatte oder nicht.

Die Gerüchteküche kochte.

Eines war klar: die Aktie würde nicht stillstehen bis die FDA ihre Ankündigung gemacht hatte.

Nach allem was ich las und hörte war ich der Meinung, die FDA würde dieses Medikament genehmigen.

Ich konnte natürlich falsch liegen und die FDA konnte das Medikament ablehnen … aber ich war der Meinung, dass dies nicht geschehen würde.

Deshalb habe ich am 19. April fünf Mai 45 Call Optionen für $ 2,25/Call gekauft. Das gab mir genügend Zeit um an einem Anstieg des Aktienkurses nach der Ankündigung der FDA zu profitieren.

19.04.2004 - OSI Pharmaceuticals (Tickersymbol OSIP) - Candlestick Tageschart.

https://tradingeconomics.net/wp-content/uploads/2014/05/19.04.2004-OSIP-Chart1.png

19.04.2004 - OSI Pharmaceuticals (Tickersymbol OSIP) - Optionskette (engl. Options Chain).

https://tradingeconomics.net/wp-content/uploads/2014/05/19.04.2004-OSIPOptions-Chain.png

Als ich diese 5 Calls gekauft hatte, hatte ich ein auf die gezahlte Optionsprämie limitiertes Risiko aber die Möglichkeit, einen massiven Gewinn zu erwirtschaften.

In diesem Moment, da ich 5 Mai 45 Call Optionen gekauft hatte, kontrollierte ich 500 Aktien von OSIP (5 x 100). Für diese „Kontrolle“ hatte ich $ 1.125 bezahlt ($ 225 x 5), wobei diese Prämie natürlich zum Kaufzeitpunkt nur aus reinen Zeitwert bestand, da OSIP bei 38 notierte, die Call Optionen waren also aus dem Geld (OTM).

Wenn ich dieselbe Menge Aktien von OSIP gekauft hätte dann hätte mich das $ 19.000 ($ 38 x 500) gekostet und vor der Ankündigung der FDA $ 19.000 zu riskieren war wirklich keine gute Idee.

Mit meinen $ 1.125 kontrollierte ich genauso viele Aktien wie ich es mit $ 19.000 getan hätte UND mein Verlustrisiko (falls die FDA zu einem negativen Urteil gekommen wäre) war auf eben dies $ 1.125 gezahlte Optionsprämie begrenzt.

Sie werden nachfolgend sehen “warum” dies ein sehr entscheidender Punkt ist.

Am 26. April genehmigte die FDA das Medikament und die Aktie ging buchstäblich ab wie eine Rakete.

Sie schoss von $ 43 auf $ 98 an in einem Tag!!

26.04.2004 - OSI Pharmaceuticals (Tickersymbol OSIP) - Candlestick Tageschart.

OSI Pharmaceuticals (OSIP) - Candlestick Tageschart.

Von diesem Hoch bei $ 98 hat die OSIP Aktie am selben Tag eine 12% Kurskorrektur nach unten getätigt und ich beschloss meine offenen OSIP Options Positionen bei einem Aktienkurs von $ 86 zu schließen.

Ich verkaufte meine 5 Mai 45 Call Optionen für $ 44/Option. Da ich ja 5 Positionen gekauft hatte habe ich einen Gewinn von $ 20.875 (44 x 100 x 5 minus $ 1.125 [den Preis den ich für die fünf Mai 45 Calls bezahlt hatte]) erwirtschaftet.

26.04.2004 - OSI Pharmaceuticals (Tickersymbol OSIP) - Optionskette (engl. Options Chain).

https://tradingeconomics.net/wp-content/uploads/2014/05/26.04.2004-OSIPOptions-Chain.png

Denjenigen, der 500 Aktien von OSIP bei $ 38 gekauft hatte, machte $ 48/Aktie Gewinn und erwirtschaftete dadurch $ 24.000 oder 126% bezogen auf den Einstandskurs, nicht schlecht für eine Woche Arbeit, oder?

Meine fünf Mai 45 Call Optionen stiegen von $ 2,25 auf $ 44 ($ 41 innerer Wert und $ 3 Zeitwert)

Ich verkaufte meine 5 Mai 45 Calls für $ 44 und hatte dadurch $ 20.875 Gewinn oder 1.855% bezogen auf den Kaufpreis der fünf Optionskontrakte…auch nicht schlecht für eine Woche Arbeit.

Mein Punkt hier aber ist nicht, dass ich eine Menge Geld gemacht habe… der Punkt ist dass ich fasst genau so viel Gewinn gemacht hatte wie der, der die Aktien physisch besessen hatte, nur mit einem großem Unterschied: ich habe nur einen Bruchteil meines Kapitals bei diesem Trade riskiert.

Der Aktienbesitzer hat bei diesem Geschäft $ 19.000 und ich nur $ 1.125 (den Preis den ich für meine fünf Mai 45 Call Optionen bezahlt habe) RISKIERT!

Aber “warten Sie einen Moment” ich kann sie sagen hören “aber der Aktienbesitzer hat mehr Gewinn gemacht da wäre es doch besser wenn man Aktien kauft”

Das ist rein rechnerisch korrekt, richtig im kaufmännischen Sinn gesehen ist es aber nicht.

Erinnern Sie sich: der Aktienbesitzer hat $ 19.000 für seine 500 Aktien bezahlt und ich nur $ 1.125 für meine 5 Optionskontrakte.

Wenn ich auch um $ 19.000 Optionskontrakte gekauft hätte, dann hätte ich für diese Summe ca. 85 Mai 45 Call Optionskontrakte kaufen können anstatt nur 5.

Würde ich diese 85 Mai 45 Call Optionen zu $ 44/Option verkaufen, machte ich einen satten Gewinn von $ 354.500!! ($374.000 minus $19.000 – was ich für die 85 Mai 45 Call bezahlt habe)

Wenn wir beide, der Aktienbesitzer (für Aktien) und ich (für Optionen) jeweils $ 19.000 für die OSIP Aktie bezahlt hätten, so würde der Aktienbesitzer $ 24.000 und ich $ 354.500 Gewinn gemacht haben – jeder mit demselben Risiko.

Welche der beiden Möglichkeiten würden Sie bevorzugen?

Lassen Sie mich aber ganz deutlich und mit allem Nachdruck folgendes sagen: solche Möglichkeiten bekommen Sie nicht alle 2 Wochen, aber 2x bis 3x im Jahr schon.

Ich persönlich Trade so eine “kaufe Optionen vor der Bekanntgabe einer wichtigen Meldung” Options Strategie nicht mehr, da ich Options-Strategien entwickelt habe, bei denen man mit reinem Call und Put Options-Trading (ohne Aktien) genauso hohe Gewinne qaber sicherer und kontinuierlicher erzielen kann.

Mein persönlicher Trading Grundsatz im reinen Options Trading lautet: Mit gezieltem Geld-, Risiko- und Portfoliomanagement das Risiko auf das Minimum begrenzen, aber bei Gewinntrades maximal profitieren.

Ich hoffe, Sie beginnen die Power und das wahre Potential, das Optionen besitzen zu sehen.

Bitte verstehen sie mich nicht falsch. Ich will Sie nicht dazu animieren, dass sie Optionen kaufen sollen. Dieses Kapitel soll nur aufzeigen, welchen POWER Optionen haben können; das gilt für den Gewinn genauso wie für den Verlust.

Eine freundliche Warnung an Sie:

Wenn Sie in Betracht ziehen Optionen zu akufen bevor wichtige Meldungen verkündet werden, so rate ich Ihnen eindringlich dies nur in Verbindung mit einem robusten Geld-, Risiko- und Portfoliomanagement zu tun. Sie müssen vor dem Kauf genau wissen, welchen Betrag Sie riskieren wollen/können, um damit die Menge der Optionskontrakte bestimmen zu können!

Aber wie Sie wissen, handle ich nicht “nur” Optionen alleine sondern in Verbindung mit einem Aktienkauf. Dadurch können Sie BEVOR Sie eine Position eingehen leicht ausrechnen, wie viel Risiko Sie eingehen wollen.

Und dass ist für Sie als Investor das Allerwichtigste!

Sie müssen vorher wissen, wie viel Sie bei dem jeweiligen Aktien- oder Optionshandel von Ihrem Kapital riskieren wollen.

Erst dann können Sie als Investor ein vernünftiges und professionelles Geld-, Risiko- und Portfoliomanagement in Ihr Investment mit einbinden.

Was ich hier rüberbringen will ist, dass ich mir immer wieder selber vorher ausrechne WIE HOCH MEIN RISIKO im Verhältnis zu meinem gesamten Aktien- und/oder Options Portfolio ist, bevor ich einen Aktien- und/oder Optionshandel tätige, obwohl ich das schon in meinem Blut habe.

Ich wiederhole das schon gebetsmühlenartig, weil ich sicher weiß, wenn es ein Geheimnis im Aktien-, Options-, Futures- oder Forex-Trading geben sollte, dann dies:

Investiere Sie nur in Verbindung mit einem robusten Geld Risiko und Portfoliomanagement.

Und wissen Sie was: wenn Sie nur das bis jetzt Geschriebene einmal verinnerlicht haben brauchen Sie keine Optionsindikatoren mehr, denn ein Blick auf die Optionskette (engl. Options Chain) in Ihrer Tradingmaske genügt und Sie wissen was gespielt wird.

SIE HABEN ES DANN VERINNERLICHT, SIE HABEN ES IM GEFÜHL, ES IST IHNEN INS BLUT ÜBERGEGANGEN, BLIND WISSEN SIE, WAS SIE IN JEDER NUR ERDENKLICHEN SITUATION TUN MÜSSEN!

Speziell dann, wenn Sie Ihr Aktienportfolio mit Optionen gegen Kurseinbrüche ab- oder versichern!

Fragen sie sich ernsthaft einmal selbst: wenn ich die „wahre Behauptung“ aufstelle, dass Sie Ihre Aktien gegen Kurseinbrüche versichern können und im Schadensfalle den Aktienverlust ersetzt bekommen – wieso dann so viele Fondsmanager vielleicht sogar auch Ihrer, 2008-2009 und auch 2011 so hohe Verluste machen konnten, oder wie Lehman und Co so viele Investoren mit in den Ruin reißen konnte, oder wieso über 90% aller Fonds in der Welt nicht einmal ihren selbstausgewählten (!!) Benchmark (Vergleichsindex) schlagen können?

Erzähle ich Ihnen die Wahrheit oder machen “die” es absichtlich oder können es einfach nicht besser?

Wenn z.B. Ihr oder einige andere Fondsmanager es wirklich nicht besser können, dann lesen Sie den kompletten Trading Economics Optionsleitfaden mit dem Titel „Die wunderbare Welt der Optionen“; denn dann lernen Sie mehr als manche der selbsternannten Gurus und Experten.

Dass ist keine Verkaufsmasche sondern ich weiß und beweise es durch meine tägliche Arbeit!

Bitte lesen Sie dieses Kapitel nochmals wenn es für Sie noch unverständlich sein sollte.

Es ist wichtig dass Sie dieses Konzept verstehen!!!

Im nachfolgenden Kapitel 17 werden wir noch über mehr Optionsindikatoren, die sogenannten „Greeks“ und die Volatilität sprechen, die sehr wichtig im Optionstrading sind.

 

Alexander Firstbrain
Investor und Autor
Trading Economics
tradingeconomics.net