Der Trading Economics-Options Leitfaden
"Die wunderbare Welt der Optionen"

Kapitel 4 >  Kann man wirklich erfolgreich Optionen handeln?

 

Sie haben im Kapitel 3 "Warum gibt es überhaupt einen Optionsmarkt?" erfahren das man mit Optionen sein Risiko im Handel mit Aktien steuern kann. Wie bei der Autoversicherung können Sie Ihr Risiko, gegen eine Prämie, abtreten. Aber wie funktioniert eine Option? Das erläutern wir in diesem Kapitel anhand dem Kauf eines Strandgrundstückes.

In diesem Kapitel 4 " Kann man wirklich erfolgreich Optionen handeln? " nähern wir uns der Wahrheit darüber, ob jemand wirklich im Options-Handel erfolgreich sein kann; und welches nötige Grundwissen man dazu besitzen muss.

Wahrscheinlich werden Sie diesen Trading Economics - Options Leitfaden lesen, weil Sie brandneu im Optionsgeschäft sind. Sie haben schon von Optionen gehört, aber Sie können nicht wirklich jemand anderem erklären, was sie sind.

Sie möchten den Handel mit Optionen beginnen, aber Sie haben viele Fragen und niemand scheint Ihnen eine ausreichende Antwort auf diese geben zu können.

Wir bei Trading Economics glauben, dass es nur einen Weg gibt, jemanden das Optionsprinzip zu lehren: indem Sie als erstes mit dem Erlernen der Grundelemente einer Option anfangen.

Es ist zwar möglich Ihnen einen schnellen Options-Überblick zu liefern aber damit bringt man Sie mit einem falschen Gefühl von Vertrauen auf den Weg, der auf lange Sicht gesehen aber der falsche Weg ist und damit sehr schädlich für Sie sein wird/kann…

Das würde dann auch so eine Hauruck-Methode sein, wie sie in vielen Büchern dargestellt und von Mentoren oder Gurus gelehrt wird.

Stattdessen wollen wir sicherstellen, dass Sie die Grundelemente einer Option wirklich verstehen und was diese von einer Aktie beim Handel mit Wertpapieren unterscheidet.

Wenn Sie die Funktionsweise einer Option einmal verinnerlicht haben, können wir Ihnen eine “einfache” Aktien-Absicherungs-Strategie mit Optionen zeigen, die Sie sofort umsetzen können.

Aber unterschätzen Sie diese Aktien-Absicherungs-Strategie durch Optionen nicht, nur weil wir diese als “einfach” bezeichnen!!

Ganz im Gegenteil, diese Strategie wird sehr häufig im Aktienhandel angewandt - eben und vor allem auch von professionellen Händlern.

Weiterführende oder fortgeschrittene Aktien-Absicherungs-Strategien mit Optionen, obwohl diese viel komplexer erscheinen, sind nur moderate Erweiterungen von den Grundlagen einer Option.

Wenn Sie die Grundelemente einer Option, wie im Trading Economics-Options-Leitfaden vorgestellt, einmal wirklich verstehen, können Sie, wenn Sie es wünschen, im Optionstrading, einen reibungslosen Übergang zu fortgeschrittenen Strategien zum Absichern ihres Wertpapierportfolios vollziehen .

Wichtiger aber ist: Sie werden nach unserer „Ausbildung“ im Optionstrading über ein “ausreichendes” Options-Wissen verfügen, um selbstbewusst das mächtigste Handels-Werkzeug aller Zeiten anwenden zu können. Somit sind Ihnen kontinuierliche Gewinne bei gleichzeitiger Absicherung gegen Kurseinbrüche am Aktienmarkt sicher.

Bevor wir loslegen, wollen wir ein weitverbreitetes Vorurteil beseitigen.

Sie haben vermutlich sicherlich schon gehört “vermeiden Sie Optionen, denn diese sind äußerst riskant”.

Es gibt eine Reihe von Menschen, die meinen, das Trading mit Optionen sei riskant. Wir von Trading Economics gehören nicht dazu. Unserer Erfahrung nach sind sie nicht riskant.

Im Gegenteil: Richtig angewendet sind sie für Trading Economics von unbezahlbaren Wert. Ja geradezu unerlässlich, unentbehrlich, unverzichtbar. Ja man kann schon sagen zwingend und lebenswichtig im Trading mit Aktien.

Trading Economics würde sofort alle seine Aktien verkaufen, wenn wir zu deren Absicherung keine Optionen mehr handeln dürften.

Wir können Ihnen versichern: wenn Sie unseren Trading Economics-Options-Leitfaden einmal durchgearbeitet haben, werden Sie auch mit voller Überzeugung sagen “Ja, Optionen sind lebenswichtig beim Trading mit Aktien.”

Seien Sie vorsichtig und finden Sie heraus, wer ihnen tatsächlich eine brauchbare Investment-Information gibt. Finden Sie heraus, ob er wirklich ein Fachmann ist.

Es kann schon vorkommen, dass Ihnen jemand ein Options-Trading-Produkt verkaufen will aber noch nie eien einzige Option wirklich gehandelt hat. Denn viele Menschen geben, wenn Sie etwas verkaufen nur das wieder, was sie von anderen gehört oder gelesen haben. Meistens ist es ihnen selbst nur mundgerecht vorgekaut worden.

Wenn Ihnen jemand erzählt, Options-Trading sei riskant und Optionen sogar als eine Art Feindbild darzustellen versucht, dann ist es Zeit das Weite zu suchen.

Überprüfen Sie als erstes, was diese Person an Erfolgen vorzuweisen hat, z. B. in Form von realen Kontoauszügen und Brokerstatements etc. Und überprüfen Sie vor allem, welches Options-Trading-Produkt er Ihnen verkaufen will!

Noch eine freundlich gemeinte Warnung.

Trading Economics empfiehlt Ihnen, dass Sie Ihren Freunden oder Ihrer Familie nicht erzählen, dass Sie Interesse haben, das Trading mit Optionen zur Portfolioabsicherung zu erlernen.

Die Chance ist groß, dass diese über Optionen noch nie wirklich etwas gehört haben, und wenn meist etwas komplett Falsches. Nach ein paar Drinks auf einer Party werden diese Ihnen wahrscheinlich nur Müll erzählen.

Wenn diese über Optionen etwas gehört haben, dann wegen der Firma Lehman Brothers oder gar sehr weit zurückliegend Nick Leeson und Barings.

Sie sehen, Optionen haben – allerdings vollkommen unberechtigt - einen sehr schlechten Ruf.

Auch in gewissen Kreisen der Finanzwelt und selbst unter der Mehrzahl der sogenannten Profis werden sie oftmals stiefmütterlich behandelt, da Optionen und deren Wirkungsweise und damit deren immensen Vorteile nicht wirklich verstanden werden. Nach dem Motto, was ich nicht kenne, esse ich nicht.

“Optionen sind sehr riskant, halten Sie sich fern von diesen gefährlichen Dingern”, werden Sie von den Uninformierten hören.

Für mein Trading Economics Team klingt das immer so wie…

Sie wissen, dass Sie auf eine riesige Goldader gestoßen sind – und Ihnen wird gesagt “Gehe da nicht rein, der Stollen könnte einstürzen”.

Wie wir bereits festgestellt haben, wurden Optionen geschaffen, um ein Risiko- und Portfolio-Management in einem Aktienportfolio tätigen zu können.

Das ist schon mal eine gute Eigenschaft, die nur Optionen bieten können (zugegebenermaßen können das Futures in sehr beschränktem Maße auch, aber ihnen fehlt eben die Flexibilität, die Optionen bieten)

Um sich Ihre eigene Meinung zu bilden, müssen Sie die Bedeutung und den Unterschied zwischen großem und kleinem Risiko verstehen.

Der Unterschied zwischen großem und kleinem Risiko.

Was ist ein großes Risiko?

Ein Beispiel für großes Risiko: Fragen Sie einen 19-jährigen Jungen, der eine Flasche Wodka getrunken hat … ob er Sie in Ihrem brandneuen Ferrari nach Hause fahren kann.

Dass ist natürlich hochriskant. Ein Crash ist vorherzusehen. .

Warum?

Weil der Junge getrunken hat und darüber hinaus nicht weiß, wie man so einen Sportwagen überhaupt fährt. Nur ein Vollidiot oder ein ebenfalls Betrunkener würde sich auf ein derartiges Risiko einlassen.

Was ist ein kleines Risiko?

Ein Beispiel für kleines Risiko: Wenn Sie in ein lizenziertes Taxi einsteigen, wo der Fahrer 15 Jahre Fahrpraxis vorzuweisen hat, und ihn fragen, ob er Sie nach Hause bringen kann.

Es besteht natürlich die Gefahr, dass auch der Taxifahrer einen Unfall verursachen kann. Es ist aber laut Statistik ziemlich sicher, dass Sie sicher nach Hause kommen.

Sie haben die Situation bewertet: „Bestimmt weiß der Taxifahrer, wie man Auto fährt“ und Sie sind ein “kalkuliertes” Risiko eingegangen.

Die obigen Beispiele können auch mit dem Options-Trading verglichen werden. Optionen können gefährliche und riskante Dinge sein, wenn sie in falsche Hände geraten oder sie auf Unwissenheit und Dummheit stoßen – genau wie beim Autofahren.

Wenn Sie die Risiken verstehen und sich an “bestimmte Regeln” halten, dann sind in der Tat Optionen in Verbindung mit einem Aktienkauf die absolut sichersten Investments, die man sich überhaupt vorstellen kann; und die einen darüber hinaus fantastisch belohnen. .

Sie werden herausfinden, dass Trading Economics Optionen verwendet, um das Risiko unseres Aktienportfolios extrem zu minimieren und gleichzeitig erfolgreich gegen Kursverluste abzusichern.

Optionen sind Anlageinstrumente. Sie können entweder verwendet werden, um Wohlstand zu schaffen, oder sie können verwendet werden, um Reichtum zu vernichten.

Wenn Sie Investoren fragen, warum sie Optionen handeln, werden Sie sehr vielfältige Antworten bekommen.

Einer wird Ihnen sagen: weil man mit Optionen auf spekulative und risikoreiche Weise, wie ein Spieler (Gambler), viel Geld verdienen kann.

Ein anderer wiederum wird Ihnen sagen, weil Optionen hervorragend geeignet sind, um seine Aktien gegen Risiko Verlustrisiken abzusichern und damit ein kontrolliertes Risiko- und Portfolio-Management für seine Wertpapiere betreiben kann.

Wieso aber kann man über ein Produkt wie Optionen so unterschiedliche Meinungen haben?

Die Wahrheit ist: Beide haben recht!!!

Es kommt darauf an, wie man Optionen benutzt, um an sein Ziel zu kommen.

Kreditkarten geben da ein gutes Beispiel.

Eine Person nutzt diese exzessiv, gibt das Geld mit vollen Händen aus und endet mit einem Schuldenberg, der sie in den Bankrott treibt.

Eine andere Person verwendet die Karte nur, wenn z. B. sein Auto irgendwo fern der Heimat unausweichlich repariert werden muss.

Sind deshalb Kreditkarten gut oder schlecht?

Die Antwort ist unterschiedlich. Genauso wie bei Optionen. Es kommt darauf an, wofür man diese benutzt und wie man damit umgeht.

Hören Sie nicht auf Leute, die Ihnen sagen, dass Sie keine Zeit mit Optionen verschwenden sollen, „denn diese sind zu riskant“.

Wer dies sagt, widerspricht gleichzeitig dem erfolgreichsten Portfolio-Manager der letzten 36 Jahre; nämlich Warren Buffett. Der handelt Optionen im großen Stil mit Milliardenbeträgen.

Das nehmen Sie mir jetzt nicht ab, stimmt’s?

Dann sehen Sie mal hier nach… Warren Buffet und Optionstrading

Warum Sie weiterlesen sollten …

Trading Economics kann Ihnen eine Aktien-Strategie in Verbindung mit Optionen zeigen, die ein Risiko für Ihre Wertpapiere nahezu komplett eliminiert …

… und es Ihnen drüber hinaus ermöglicht ….

… noch kostenlos Aktien von namhaften Aktiengesellschaften wie Microsoft, Google, Apple, Amazon usw. erwerben zu können.

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Nochmals:

Trading Economics kann Ihnen eine Aktien-Strategie in Verbindung mit Optionen zeigen, die ein Risiko für Ihre Wertpapiere komplett eliminiert …

… und es Ihnen drüber hinaus ermöglicht ….

… noch kostenlos Aktien von namhaften Aktiengesellschaften wie Microsoft, Google, Apple, Amazon usw. erwerben zu können.

Ein Risiko für jemand anderen kann eventuell nützlich für Sie sein. Und der Aktienmarkt in Verbindung mit Optionen lässt Sie Geld verdienen, indem jemand anderer das Risiko trägt.

Dazu später mehr.

Wo ist der Haken?

So, nehmen wir mal an, Sie haben die Zweifel gegenüber dieser “Trading Economics Optionsgeschichte” abgelegt und wir von Trading Economics hauchen dem ganzen Options-“Ding” Leben ein… Dann haben Sie doch sicher die Frage im Hinterkopf…

Wenn das Options-Trading so gut und nicht wirklich riskant ist, warum macht das dann nicht jeder?

Da muss ich eine zweifache Antwort geben.

Erstens: Eine Option ist selbst für Investoren immer noch ein relativ neues Finanzprodukt im Aktien und Wertpapier Trading. Das heißt, ihre Existenz ist noch nicht weitgehend an die Öffentlichkeit vorgedrungen.

Zweitens: Options-Trading ist zwar ziemlich einfach. Aber die Sprache, die im Options-Trading angewendet wird, ist sehr spezialisiert und exotisch.

Um es klar zu sagen: Die Terminologie verwirrt und die meisten Menschen haben eine Höllenangst davor. Es ist, als ob Sie eine Sprache von einem anderen Planeten sprechen.

Calls, Puts, Married Puts, Straddles, Naked Shorts, Iron Condor, Butterfly, Collar with Stock, Collar Synthetic …

Für die meisten Menschen ist das Suaheli oder Fach-Chinesisch.

Wenn Worte technisch und kompliziert sind, fühlen sich die meisten Menschen nicht wohl dabei. Noch schlimmer, sie bekommen Angst. Und wenn Leute vor etwas Angst haben, wollen sie davon nichts wissen. Logisch!

Was Sie verstehen sollten ist: das sind nur Vokabeln sonst nichts. Diese Worte sind notwendig! Mein Trading Economics Hedge Team und ich werden Ihnen genau die Terminologie im Options-Trading erklären; und damit auch die Theorie, die hinter diesen Worten steckt. Damit Sie diese Options-Welt letztendlich voll verstehen. .

Wenn Sie das einmal verinnerlicht haben, gibt es nichts mehr zu fürchten. Im Gegenteil: Ihnen wird ein Licht aufgehen und in Ihrem Hinterkopf wird die Frage heranreifen “Wieso hat mein Fondsmanager, Anlageberater oder Banker bei Kurseinbrüchen so große Verluste machen können?”

Diejenigen die nichts über Optionen lernen wollen übersehen das wichtigste und mächtigste Investment-Tool das einem im Trading zur Verfügung steht.

Unserer Erfahrung nach sind die Menschen, die gegenüber Optionen sehr skeptisch sind auch diejenigen - wenn sie einmal die Grundlagen einer Option verstehen - deren immensen Vorteile am schnellsten erkennen.

Wir glauben, dass Sie am Ende dieses Trading Economics-Options-Leitfaden mindestens eine Options-Aktien-Absicherungs-Strategie für Ihr Portfolio finden, die zu Ihnen passt. Das heißt, Sie sind ein auf jeden Fall schon einmal wesentlich schlauer, als Sie es jetzt sind.

Durch dieses kontinuierliche „immer ein wenig besser werden“ werden aus „normalen! Anlegern, schließlich große und erfolgreiche Aktien-Investoren.

Wer entscheidet sind jedoch immer Sie, aber nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um Optionen zu verstehen.

Sie können dann immer noch entscheiden, ob Sie diese in Ihrem Trading verwenden wollen oder nicht.

Aber unsere Vermutung ist, dass dieser Trading Economics-Options-Leitfaden Ihnen die Türen zu einer neuen und spannenden Welt des Aktien-Investments öffnen wird, so wie Sie es nie für möglich gehalten haben.

Noch ein Punkt.

Mit der Entwicklung des Internets und den Online-Options-Brokern hat man überall auf der Welt Zugriff auf seine Handelsplattform(en), heute sogar schon mit seinem Handy, und kann somit jederzeit Optionen handeln.

Mir ist es egal, wo Sie auf unserem Planeten leben und welcher Nationalität Sie angehören, aber wir von Trading Economics handeln ausschließlich US-Optionen.

Warum “nur” US-Optionen werde ich später erklären.

Aus diesem Grunde beziehen sich in diesem Trading Economics-Options-Leitfaden die Options-Terminologie und -Eigenschaften immer auf US-Optionen.

Ok, jetzt können wir anfangen.

 

Alexander Firstbrain
Investor und Autor
Trading Economics
tradingeconomics.net