Der Trading Economics-Options Leitfaden
"Die wunderbare Welt der Optionen"

Kapitel 12 > Aus einem bestehenden Optionskontrakt aussteigen

 

Wir haben im Kapitel 11 > " Was sind Long und Short Kontrakte? " gesehen, dass man einen Optionskontrakt erlangt, indem Sie entweder einen Kauf ("long") oder Verkauf ("short") einer Call oder Put-Option tätigen.

In diesem Kapitel 12 „Aus einer bestehenden Option aussteigen“ beschäftigen wir uns mit der Frage, was tun, wenn Sie eine Option besitzen. Gibt es einen Weg aus diesem Optionskontrakt zu einem späteren Zeitpunkt wieder auszusteigen zu können bzw. die vorhandene Position glatt stellen zu können?

Die Antwort ist ja.

Alles, was Sie tun müssen, ist eine Order zur Glattstellung (engl.: closing order) oder auch (engl.: reversing Trade) für diesen Optionskontrakt einzugeben.

Mit anderen Worten, wenn Sie einen „long“ Optionskontrakt besitzen, dann können
Sie diese Position glattstellen oder ausgleichen indem sie denselben Optionskontrakt „short“ verkaufen.

Wenn Sie .einen “short” Optionskontrakt besitzen, können Sie ihrer Verpflichtung, immer “entkommen” indem Sie auch das Gegenteil tun und in diesem Fall, denselben „long“ Optionskontrakt kaufen.

Allerdings, nur weil man aus einem eingegangenen „short” Optionskontrakt jederzeit durch den Kauf einer „long“ Position seine Position glattstellen kann, heißt das noch lange nicht, dass man vor Verlusten geschützt ist.

Genauso gilt: wenn Sie einen „short” Optionskontrakt eingegangen sind und glattstellen, indem Sie dieselbe „long“ Position kaufen, so kann die Optionsprämie für diese „long“ Position sehr viel höher sein als Sie durch den „short” Optionskontrakt bekommen haben.

Wenn für Sie der Rückkauf eines Optionskontraktes immer noch verwirrend klingt, dann hilft Ihnen vielleicht folgendes:

Wahrscheinlich haben Sie ein Handy und irgendeine Art von schriftlichen Vereinbarung wie z.B. einen 2-Jahres-Vertrag mit dem Handy-Unternehmen.

Handy-Unternehmen schließen gerne langlaufende Verträge ab um zu verhindern, dass Kunden kontinuierlich von einem heißen Monatsangebot auf das nächste wechseln.

Wie auch immer, Telekom-Anbieter haben aber auch eine Art von Ausstiegs-Klausel im Vertrag.

Das heißt, wenn Sie aus dem Vertrag aussteigen wollen, müssen Sie einen festen Geldbetrag zahlen.

So können Sie aus Ihren verbleibenden Verpflichtungen „entkommen“, d. h. sich Ihrer Verpflichtungen entledigen.

Wenn Sie diese Gebühr bezahlen, kann das Unternehmen Sie später nicht vor Gericht zerren und sagen Sie haben Ihren Verpflichtungen nicht erfüllt.

Der Grund dafür ist, dass Sie den Vertrag (durch die Gebühr) „zurückgekauft“ haben, dadurch existiert der Vertrag zwischen Ihnen und dem Unternehmen nicht mehr.

Dies ist mathematisch das gleiche, als wenn Sie einen Optionskontrakt im Optionsmarkt zurückkaufen.

Obwohl es sich nicht um eine Gebühr handelt, die einen Optionskontrakt beendet, sondern um eine Options-Prämie, ist der Vorgang der gleiche

Was Sie an der Börse wirklich tun ist folgendes…

Sie gehen „short“ und zu einem späteren Zeitpunkt „long” mit demselben Optionskontrakt, oder Sie gehen „long” und zu einem späteren Zeitpunkt „short” mit demselben Optionskontrakt.

Wenn Sie einen „long“ Optionskontrakt gekauft haben und Sie „shorten“ später denselben Optionskontrakt, dann sind alle Rechte des Käufers und alle Pflichten des Verkäufers aus diesem Kontrakt beendet.

Wenn Sie einen „short“ Optionskontrakt gekauft haben und Sie gehen mit demselben Optionskontrakt „long“, dann sind effektiv alle Rechte des Käufers und alle Pflichten des Verkäufers aus diesem Kontrakt beendet.

Lassen Sie uns jetzt sehen, wie die Mechanik, Durchführung und Transaktion einer Option an der Börse funktioniert…

Einen Optionskontrakt kaufen ist recht einfach. Sie kaufen die Option einfach durch Ihren Broker. (Wir werden die Mechanik “wie mache ich dass” detailliert später behandeln)

Wenn Sie eine Position gekauft haben, dann nennen wir dass “eine offene Position” (engl. open position).

Beispiel:

Sie haben eine “1-GOOG-Dez12-600-Call-Option“ für $ 42/Option gekauft; dann haben Sie eine offene Position im Markt und unterliegen dem Risiko, einen Verlust zu erleiden (maximal die gezahlte Optionsprämie).

Um die Position zu schließen (engl. Exit, Close) können Sie eine von den folgenden drei Möglichkeiten wählen.

  1. Den Optionskontrakt wieder verkaufen.
  2. Den Optionskontrakt ausüben.
  3. Den Optionskontrakt auslaufen lassen.

Sehen wir uns dies einmal etwas genauer an:

Den Optionskontrakt wieder verkaufen (Offsetting/Ausgleich)

Den Optionskontrakt wieder verkaufen heißt einfach ausgedrückt, eine offene Position an der Börse zu schließen oder glattzustellen.

Man tut dies, indem man gerade das Gegenteil von dem macht, was man beim Kauf/Short-Verkauf eines Optionskontraktes getan hat, d. h. die entsprechende Gegenposition einzugehen.

Da gibt es nur vier Möglichkeiten dies zu tun:

  • Wenn Sie eine “long“-Call besitzen dann verkaufen Sie eine Call-Option.
  • Wenn Sie eine “short“-Call besitzen dann kaufen Sie eine Call-Option.
  • Wenn Sie eine “long“-Put besitzen dann verkaufen Sie eine Put-Option.
  • Wenn Sie eine “short“-Put besitzen dann kaufen Sie eine Put-Option.

Im Detail:

  • Wenn Sie eine “GOOG-Dez12-600-“long“- Call-Option“ besitzen dann verkaufen Sie eine “GOOG-Dez12-600-Call -Option“.
  • Wenn Sie eine “GOOG-Jun12-590-“short“- Call-Option“ besitzen dann kaufen Sie eine “GOOG-Jun12-590-Call -Option“.
  • Wenn Sie eine “GOOG-Dez12-580-“long“- Put-Option“ besitzen dann verkaufen Sie eine “GOOG-Dez12-580-Put -Option“.
  • Wenn Sie eine “GOOG-Jun12-570-“short“- Put-Option“ besitzen dann kaufen Sie eine “GOOG-Jun12-570-Put -Option“.
  • Wenn Sie eine „long“ Call oder „long“ Put-Option besitzen, so können Sie diese innerhalb von Sekunden mit einer „short“ Call oder „short“ Put-Order an der Börse wieder zurückkaufen.

Wenn Sie eine „short“ Call oder „short“ Put-Option besitzen, so können Sie diese innerhalb von Sekunden mit einer „long“ Call oder „long“ Put-Order an der Börse wieder zurückkaufen.

Einen offenen „long“ Optionskontrakt mit einen „short“ Optionskontrakt bzw. einen offenen „short“ Optionskontrakt mit einem „long“ Optionskontrakt wieder zurückkaufen, ist die gängigste Methode im Optionshandel.

Einen Kauf (wenn Sie mit einer offenen Position „short“ sind) oder einen Verkauf (wenn Sie mit einer offenen Position „long“ sind) eines Optionskontraktes hat den Vorteil, dass man Gewinne einfach und schnell realisieren und Verluste schnell begrenzen kann.

Sehen wir uns ein Beispiel an:

Sie kaufen „1-GOOG-Jun12-630-Call für $ 18,50“ mit 24 Tagen Restlaufzeit. Die Google-Aktie notiert zu diesem Zeitpunkt bei $ 630/Aktie, das heißt Ihre Call Option besitzt keinen Inneren Wert, sondern nur einen Zeitwert (extrinsic Avlue).

Die Optionsprämie besteht also aus reinem Zeitwert in Höhe von $ 18,50.

Erinnern Sie sich noch, wie im „Trading Economics-Options-Leitfaden“ mit dem Titel „Die wunderbare Welt der Optionen” > ” Wie wird eine Option preislich gestaltet?” beschrieben, eine Option jeden Tag einen Teil ihres Zeitwertes verliert?

Ihr gesamtes Risiko beträgt $ 1.850 (wenn wir schreiben „eine Option“, dann umfasst diese als Kontrakt immer 100 Optionen also $18,50/Option x100 - wie Sie wissen) und die Google-Aktie muss mindestens auf $ 648,50/Aktie steigen, nur um Ihr eingesetzte Kapital von $ 1,850 wieder zu bekommen.

Nehmen wir nun an: seit dem Kauf des „1-GOOG-Jun12-630-Calls“ sind 8 Tage vergangen und die Google-Aktie ist in diesem Zeitraum auf $ 590/Aktie gefallen.

Mit nur 16 Tagen Restlaufzeit hat die Google Aktie natürlich jetzt eine geringe Chance auf 648.5 zu steigen (damit Sie Ihren Einsatz wiederbekommen).

Wie auch immer, es sind noch 16 Tage Zeitwert vorhanden und die Optionsprämie steht jetzt bei $ 2,28/Option.

Sie haben bereits $ 16,22/Option Zeitwert-Prämie verloren und Sie haben keine Hoffnung mehr dass die Google-Aktie auf $ 648,50/Aktie steigt nur um den Kaufpreis für ihren Optionskontrakt wieder zu bekommen.

Sie entscheiden sich, Ihre Verluste zu begrenzen und schließen Ihre „1-GOOG-Jun12-630-Call“ für $ 2,28/Option. Sie erhalten $ 228 und haben $ 1.622 Verlust mit einem Optionskontrakt gemacht (statt überhaupt nichts zu tun und den Maximalverlust von maximal $1.850 zu realisieren).

In dem Moment, in dem Sie Ihren „1-GOOG-Jun12-630-„long“-Call“ Kontrakt durch einen „1-GOOG-Jun12-630-“short“-Call“ Optionskontrakt glattstellen, haben Sie kein weiteres Risiko mehr und können kein zusätzliches Geld mehr verlieren.

Sehen wir uns ein anderes Beispiel an:

Sie kaufen eine „1-GOOG-Jun12-630-Put für $ 19,20“. Die Google-Aktie notiert zu diesem Zeitpunkt bei $ 630/Aktie, das heißt Ihre Put-Option besitzt keinen Inneren Wert (der aktuelle Aktienpreis liegt höher oder ist gleich dem Basispreis des Puts).

Die Google-Aktie fällt nach 8 Tagen auf $ 594/Aktie.

Die „1-GOOG-Jun12-630-Put“ handelt jetzt bei $ 38,75/Option.

Ihre Option hat einen Inneren Wert von $ 36/Option (Basispreis minus aktueller Preis) und einen Zeitwert von $ 2,75/Option.

Sie Entscheiden dass Sie die „1-GOOG-Jun12-630-“long“-Put“ durch eine „1-GOOG-Jun12-630-“short“-Put“ für $ 38,75/Option glattstellen und machen dadurch einen Gewinn von $ 1.955.

Ihre Position ist jetzt geschlossen und Sie haben mit dieser Option kein weiteres Risiko mehr und können aber auch keinen weiteren Gewinn mehr machen.

Die Position ausüben (engl.: Exercising)

Ein anderer Weg einen offenen Optionskontrakt zu schließen ist, dass man die Option ausübt.

Erinnern Sie sich: der ganze Zweck einer Call-Option ist es, Ihnen als Käufer das Recht einzuräumen, die Lieferung von Aktien zu einem bestimmten Preis (Basispreis) zu fordern; oder Ihnen als Käufer einer Put-Option, das Recht einzuräumen, den Kauf von Aktien zu einem bestimmten Preis (Basispreis) zu fordern.

Wenn Sie einen „1-GOOG-Jun12-650- Call“ kaufen, können Sie wenn Sie wollen, jederzeit 100 Google- Aktien zu einem Preis von $ 650/Aktie während der Laufzeit KAUFEN.

Wenn Sie einen „1-GOOG-Jun12-650- Put“ kaufen, können Sie wenn Sie wollen, jederzeit 100 Google-Aktien zu einem Preis von $ 650/Aktie während der Laufzeit VERKAUFEN.

Ausüben heißt einfach: der Käufer einer Option übt sein Recht aus, Aktien vom Verkäufer zu einem vorher festgelegten Preis (bei einer Call Option) zu KAUFEN oder (für bei einer PUT Option) zu VERKAUFEN.

Alles was Sie tun müssen ist: teilen Sie Ihrem Broker mit, dass Sie Ihr Recht für Ihre Call oder Put-Option ausüben wollen und dieser tut den Rest.

Bei einer amerikanischen Option können Sie jederzeit im Rahmen der Restlaufzeit der Option Ihr Recht ausüben.

Bei einer europäische Option können sie Ihr Recht nur am Ende der Restlaufzeit (am Verfalltag) ausüben.

In dem Moment in dem Sie eine Option ausüben erlischt der offene Optionskontrakt.

Beachten Sie bitte:
Der Verkäufer (Stillhalter) kann eine Option nicht ausüben, denn er muss zu einem vorher festgesetzten Preis die Aktien bei einer Call-Option liefern oder bei einer Put-Option kaufen und so lange „stillhalten“, bis die Option ausgeübt wird oder er sich durch ein Gegengeschäft seiner Verpflichtung enthebt..

Nichts tun und die Option auslaufen lassen (engl.: expire)

Dies ist eigentlich selbsterklärend.

Wenn Sie eine Call oder Put Option gekauft haben und diese anschließend nicht wieder verkaufen oder ausüben, dann wird diese am Ende des Ausübungsdatums (Ausübungsdatum-Schlusskurs) sofern sie keinen Zeitwert aufweist, also keinen inneren Wert besitzt, wertlos verfallen.

Sobald die Option abgelaufen ist hört sie auf zu existieren.

Halten wir es mit Monty Python, es ist dann eine “Ex-Option”.

NACH dem Verfallsdatum haben Sie mit einer Option kein Risiko mehr, denn sie ist abgelaufen und wertlos.

Zuteilung (engl.: Assignment)

Ein sogenanntes Assignment betrifft immer nur Options Verkäufer (Stillhalter). Dies geschieht eigentlich selten und sollte Sie zu diesem Zeitpunkt Ihrer Options Karriere nicht verunsichern.

Wenn Sie einen Call verkaufen haben Sie die Verpflichtung, 100 Aktien zu einem bestimmten Preis zu liefern, wenn dies vom Options-Käufer während der Optionslaufzeit gewünscht wird.

Wenn Sie einen Put verkaufen haben Sie die Verpflichtung, 100 Aktien zu einem bestimmten Preis zu kaufen, wenn dies vom Options-Käufer während der Optionslaufzeit gewünscht wird.

Wenn der Käufer der Option den Verkäufer auffordert seiner Verpflichtung nachzukommen Aktien zu liefern (bei einer Call Option) oder Aktien zu kaufen (bei einer Put Option), nennt man das Assignment (Zuteilung)

Wenn Sie als Verkäufer die Aktien zugewiesen bekommen haben, ist Ihre Position geschlossen und Sie haben somit kein Risiko mehr.

The Options Clearing Corporation (OCC)

So das war die Theorie. Wer aber gibt mir die Garantie wenn ich eine Option ausüben will, dass der Verkäufer der Option dieser Verpflichtung auch wirklich nachkommt?

Die Antwort: das ist eine sogenannte Clearing-Firma mit dem Namen „Options Clearing Corporation“, welche die Ausübung/Lieferung/Abnahme überwacht und durchführt.

Die OCC ist eine hoch kapitalisierte, von allen Börsenmitgliedern anerkannte Firma und regulierende Agentur, die als Mittelsmann für alle Transaktionen verantwortlich auftritt. Somit treten Käufer und Verkäufer einer Option niemals direkt miteinander in Kontakt.

Die OCC fungiert quasi als Käufer für jeden Verkäufer und als Verkäufer für jeden Käufer.

Die OCC ist es auch, die die Leistungen aller Verträge garantiert.

Wenn Sie sich also entscheiden Ihre Option auszuüben, so können Sie sicher sein, dass die Transaktion auch durchgeführt wird.

So gibt es seit der Gründung des Options-Marktes und der OCC im Jahr 1973 keinen einzigen Fall einer Beschwerde über eine nicht erhaltene Leistung.

Wenn Sie mehr über die OCC erfahren wollen so gehen Sie auf die Webseite: www.OptionsClearing.com

Bevor Sie zum nächsten Kapitel wechseln, stellen Sie sicher das Sie die folgenden grundlegenden Option-Konzepte verstehen:

Long-Call-Option,

  • gibt dem Käufer das Recht,
  • innerhalb eines im Voraus bestimmten Zeitraums,
  • einen im Voraus bestimmten Basiswert,
  •  zu einem im Voraus festgelegten Basispreis,
  • in einer im Voraus festgelegten Menge,
  • Aktien vom Verkäufer der Call-Option, zu KAUFEN .

Short-Call-Option,

  • übernimmt der Verkäufer die Verpflichtung,
  • innerhalb eines im Voraus bestimmten Zeitraums,
  • einen im Voraus bestimmten Basiswert,
  • zu einem im Voraus festgelegten Basispreis,
  • in einer im Voraus festgelegten Menge,
  • Aktien dem Käufer der Call-Option, zu VERKAUFEN .

Long-Put-Option,

  • gibt dem Käufer das Recht,
  • innerhalb eines im Voraus bestimmten Zeitraums,
  • einen im Voraus bestimmten Basiswert,
  • zu einem im Voraus festgelegten Basispreis,
  • in einer im Voraus festgelegten Menge,
  • Aktien dem Verkäufer der Put-Option, zu VERKAUFEN .

Short-Put-Option,

  • übernimmt der Verkäufer die Verpflichtung,
  • innerhalb eines im Voraus bestimmten Zeitraums,
  • einen im Voraus bestimmten Basiswert,
  • zu einem im Voraus festgelegten Basispreis,
  • in einer im Voraus festgelegten Menge,
  • Aktien vom Käufer der Put-Option, zu KAUFEN .

Das beendet nun das Kapitel 12 "Aus einer bestehenden Option aussteigen?.  Gehen wir nun der Frage nach " Was ist eine Synthetische Option? ".

Zum Thema  "Aus einer bestehenden Option aussteigen" auch etwas in englischer Sprache: How Can I Exit This Option Trade Without Getting Whipsawed?

 

Alexander Firstbrain
Investor und Autor
Trading Economics
tradingeconomics.net